Fr, 17. November 2017

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23.04.2017 13:33

Stadt stellt Fahrplan für weitere Busspuren vor

Freie Fahrt für die Öffis: Schritt für Schritt will Planungsstadtrat Johann Padutsch (BL) in den kommenden Monaten das Busspuren-Netz im gesamten Stadtgebiet ausbauen. Gleichzeitig kommen auch die umstrittenen Fahrbahn-Haltestellen auf den Prüfstand. Die Salzburg AG erstellt dazu gerade ein Konzept.

Sie sind vielen Autofahrern ein Dorn im Auge und sollen deswegen reduziert werden: Die Fahrbahn-Haltestellen, die den Verkehrsfluss unnötig einbremsen. Die Salzburg AG erstellt daher gerade ein Konzept, wo diese sinnvoll sind und wo nicht. Ganz darauf verzichten möchte Padutsch allerdings nicht: "Sie haben den Vorteil, dass der Bus dort leichter anhalten kann und sich nicht rein und raus quälen muss aus den Buchten."

Dass es nicht ganz ohne geht, zeigt auch ein aktuelles Beispiel in der Alpenstraße: Zwischen September und Dezember sollen dort - wie berichtet - auf der Linie 3 die neuen Doppelgelenkbusse im Probebetrieb geführt werden. Weil sie aber nicht in die vorhandene Bucht passen, wird es dort zu einer Umstellung auf eine Fahrbahn-Haltestelle kommen. Padutsch geht aber nicht davon aus, dass es dadurch zu Behinderungen kommen wird: "Diese Situation hatten wir schon während der Bauarbeiten am Einkaufszentrum. Das lief damals problemlos ab." Zwischenzeitlich ist auch das Zeitfenster für die neuen Busspuren fixiert:

Wartezeit bei Aiglhof-Busspur
Die Spur in der Innsbrucker Bundesstraße soll bis zum Sommer beschlossen werden. Ähnliches gilt für die Sterneckstraße, wo die Bucht auch verlängert wird. Im Juli soll außerdem in der Gabelsbergerstraße eine Bedarfsampel installiert werden, damit die Busse dort leichter nach links in die Stelzhamerstraße abbiegen können. Noch dauern hingegen könnten die geplanten Busspuren in Aiglhof (Abhängig vom Bauvorhaben der Landesklinik) und am Römerstein in Himmelreich (Grundstück nicht in öffentlicher Hand). NEOS-Verkehrssprecher Lukas Rößlhuber drängt unterdessen darauf, dass die Pläne auch immer mit den dortigen Anrainern abgestimmt werden.

Kronen Zeitung

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