Di, 21. November 2017

Youth League

22.04.2017 10:30

Salzburgs Märchen: „Nie zu träumen gewagt“

Salzburgs Märchen in der Youth League geht weiter. Die Jungbullen besiegten den FC Barcelona mit 2:1. Debütant Patson Daka wurde mit seinem Siegestor zum Helden. Kapitän Sandro Ingolitsch schwärmte: "Das hätte ich nie zu träumen gewagt!" Oben im Video sehen Sie eine Kurz-Doku über Salzburgs Nachwuchsschmiede.

Der eindrucksvolle Siegeszug von Salzburgs U19 in der Youth League hält an: Das Team von Marco Rose feierte im Halbfinale von Nyon vor 3500 Fans einen verdienten 2:1-Erfolg über die hochgelobten Nachwuchskicker Barcelonas. "Wir sind nah dran, etwas Spezielles zu erarbeiten", war der Deutsche voll des Lobes.

Die ersatzgeschwächten Salzburger - Schlager, Mensah und Filip fehlten - starteten mit einer Topchance, Meister scheiterte jedoch an Barça-Torhüter Puig (2.). Die Katalanen machten es besser, Supertalent Jordi Mboula ließ nach 19 Minuten gleich drei Gegenspieler aussteigen und schloss sehenswert ab - 0:1!

Daka feiert mit Salto
Gänzlich unbeeindruckt davon starteten die Jungbullen in der zweiten Hälfte einen Sturmlauf. Den Wolf nach Puig-Schnitzer zum verdienten Ausgleich (63.) nutzte. Joker Daka hatte wenig später die Führung am Fuß, vergab aber eine Megachance (71.). Der frischgebackene U20-Afrikacupsieger und -Torschützenkönig aus Sambia machte seinen Fauxpas schnell wett, traf nach herrlichem Wolf-Assist zum umjubelten Siegtreffer (85.), den er akrobatisch mit einem Salto feierte.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl", erklärte Daka, der bei seinem Youth-League-Debüt zum Helden avancierte. "Ich bin verdammt stolz auf meine Mannschaft", war auch Trainer Marco Rose die Erleichterung anzusehen. "Zweite Halbzeit war es nur noch der pure Wille. Aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben", erklärte der Deutsche. Dessen Truppe Barça permanent unter Druck setzte, damit zu Fehlern zwang. Genau das wurde im Training intensiv geübt. "Die Jungs haben das großartig umgesetzt, hoch attackiert. Wir haben unseren Fußball gezeigt und viel richtig gemacht."

Meisl: "Höhepunkt meiner Karriere"
Ich konnte es anfangs gar nicht glauben", meinte Kapitän Ingolitsch, "das ist der vierte Topverein, den wir ausgeschaltet haben. Vor der Saison hätte ich das nie zu träumen gewagt." Auch Innenverteidiger Meisl war überwältigt: "Das ist der bisherige Höhepunkt meiner Karriere." Beide sind sich einig, dass es damit nicht getan ist. "Jetzt wollen wir den Pott holen", stellten sie klar. Finalgegner am Montag (17) ist Benfica, das Real Madrid im iberischen Duell mit 4:2 in die Knie zwang.

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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