Fr, 24. November 2017

Biometrische Karte

21.04.2017 09:05

Kreditkarte mit Fingerabdruck-Sensor vorgestellt

Mastercard hat am Mittwoch die laut eigenen Angaben "nächste Generation" der biometrischen Kredit- bzw. Bankkarte vorgestellt: Sie kombiniert Chip-Technologie mit Fingerabdrücken, um Karteninhabern einen einfachen und sicheren Authentifizierungsprozess in Geschäften zu ermöglichen, so der Zahlungsdienstleister in einer Mitteilung.

Die neue Karte setze auf die Technologie des Fingerabdruck-Scans, die bereits für mobile Bezahlungsvorgänge genutzt werde, und verwende neue biometrische Leser. Dadurch entstehe eine dünnere, flexiblere Karte, die weltweit an allen Bezahlterminals eingesetzt werden könne, so Mastercard.

Und so funktioniert es: Der Karteninhaber registriert sich bei seinem Finanzdienstleister für die biometrische Kartennutzung. Anschließend wird der Fingerabdruck in eine verschlüsselte digitale Form umgewandelt und auf der Karte gespeichert. Danach sei die Karte weltweit bei allen Kartenterminals einsatzbereit, so Mastercard.

Während des Einkaufs und Bezahlens in einem Geschäft funktioniert die biometrische Karte wie jede andere Chipkarte: Der Karteninhaber führt seine Karte in das Kartengerät ein, legt den Finger auf den integrierten biometrischen Sensor, sodass der Fingerabdruck mit dem gespeicherten biometrischen Abdruck in der Karte abgeglichen werden kann. Stimmen die Abdrücke überein, wird die Transaktion von der Bank des Karteninhabers bestätigt.

Neben dem erhöhten Komfort für den Kunden soll die neue Technologie den Kartenherausgebern helfen, Betrug zu entdecken und vorzubeugen, Zahlungsbestätigungen zu erhöhen sowie Betriebskosten zu senken.

 krone.at
Redaktion
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