Mo, 23. Oktober 2017

Investoren beißen an

20.04.2017 17:16

Linzer Planetenseilbahn als Industrie-„Denkmal“

Das in Linz geplante "Keplarium" mit der Planetenseilbahn und dem Keplerzentrum am Schlossberg, wir berichteten, soll ein Vorzeigeprojekt aus regionaler Hand werden! Weshalb sich immer mehr Firmen aus ganz Oberösterreich am neuen, privat finanzierten "Linzer Wahrzeichen" beteiligen wollen.

Das Team um den Tüftler Erich Gattringer vom Verein Keplerforum hat genaue Vorstellungen für die Planeten, die schon 2020 über der Innenstadt schweben sollen. So sollen die Seile die Firma Teufelberger (Wels) und die Kabinen Carvatech (Laakirchen) beisteuern. Das aufwändige Energiesystem für die Kühlung, Heizung und Beleuchtung der Gondeln könnte von Kreisel Electric (Freistadt) kommen, für Stützen und Stationen wären die Linzer Unternehmen Voest sowie Plasser & Theurer optimale Lieferanten, bei den automatischen Zutrittsystemen verfüge KEBA über das notwendige Know-how.

Weltweit bekannte Unternehmer zeigen Interesse
Die Firmen wollen mit der Stadtseilbahn zu Johannes Keplers Ehren zeigen, was die heimische Industrie bewegen kann. "Sie haben Interesse am Projekt bekundet", freut sich Dionys Lehner von Linz Textil, der Erste der bislang sieben Investoren. Wobei sich die Zahl der Unterstützer, zu der sich auch der weltmarktführende Seilbahnhersteller Doppelmayr zählt, bald verdoppeln soll: Über eine Beteiligung an der Seilbahn werden Carvatech und Co. bei einem Treffen im Mai entscheiden. Dann soll Lehner zufolge auch das nötige Eigenkapital von 14 Millionen Euro vorhanden sein und sollen Gespräche mit den Grund- sowie Gebäudeeigentümern anlaufen.

Ein langer Behördenweg steht bevor
Eine Herausforderung wird es, neben Zusagen von Stadt und Land etwa auch Genehmigungen von Natur-, Hochwasser-, Denkmalschutz und Gestaltungsbeirat zu erhalten. "Aber wir stehen voll hinter dem Projekt, das gut durchdacht ist und zu Linz gehört", sagt Lehner, und Gattringer betont: "Wir haben auch schon positive Gespräche mit der Stadt Linz und dem Verkehrsministerium geführt."

Lisa Prearo, Kronen Zeitung

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