Do, 19. Oktober 2017

Austria-Abschied?

20.04.2017 18:43

Poker um Fink: Basel ist Ablöse offenbar zu hoch

Wenige Tage vor dem Derby stand bei der Austria nicht nur das große Duell mit dem Erzrivalen im Mittelpunkt - AG-Vorstand Markus Kraetschmer, Sportchef Franz Wohlfahrt und Trainer Thorsten Fink baten auf die "Baustelle Generali-Arena", wo seit knapp einem Jahr die Bagger rollen, Tribünen neu gebaut bzw. saniert werden, auch die (lange ersehnte) zweistöckige Tiefgarage kommt.

"Alles im Lot, alles im Plan", so Kraetschmer, der sich auch durch die U-Bahn ein Zuschauerplus erhofft. Denn schon diesen September wird die verlängerte U1 bis zum Verteilerkreis und damit direkt bis zur violetten Heimstätte fahren.

Die "neue" Arena wird allerdings erst im Sommer 2018 eröffnet, bietet dann 17.500 Zuschauern Platz, als UEFA-Vier-Sterne-Arena (Herzstück ist die neue Nord-Tribüne mit VIP-Logen, Sky-Boxen sowie der Ehrentribüne) könnte sogar ein Champions-League-Halbfinale in Favoriten ausgetragen werden. Stolz ist Kraetschmer auch auf den Nachhaltigkeitsschwerpunkt beim Neubau. Eine Photovoltaikanlage liefert umweltfreundlichen Strom, in Zisternen gesammeltes Regenwasser wird für die Rasenpflege verwendet.

Alles noch Zukunftsmusik, die Gegenwart heißt Derby - und auch Thorsten Fink. Ob der Trainer nämlich 2018 beim ersten Spiel in der Generali-Arena auf der Bank sitzen wird, ist fraglich, seit Finks "Flirt" mit dem FC Basel publik geworden ist. Der Deutsche soll bei seinem Ex-Klub Wunschkandidat auf den Trainerposten sein, wie immer spießt es sich am lieben Geld. Die Ablöse, die im Fink-Vertrag für den Fall eines vorzeitigen Abgangs festgeschrieben ist, soll den Schweizern zu hoch sein. Beginnt ein "Poker"? Die Austria will hart bleiben, dem Spruch "Reisende soll man nicht aufhalten" trotzen...

Die Entscheidung muss bald fallen, Fink konzentriert sich - offiziell - nur auf das Derby: "Wir wollen in Hütteldorf gewinnen!"

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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