Di, 21. November 2017

Interessante Idee

21.04.2017 06:42

Elektroflitzer „Üo“ rollt auf einem Ball herum

Der deutsche Tüftler Olaf Winkler hat einen Elektro-Scooter entwickelt, der ein wenig an einen Segway oder eines der beliebten "Hoverboards" erinnert, aber nach einem ganz anderen Prinzip funktioniert. Schickt die Konkurrenz zwei selbstbalancierende Räder ins Rennen, um die Nutzer zu transportieren, setzt Winklers "Üo" auf einen in alle Richtungen fahrbaren Ball.

Der unkonventionelle Elektro-Scooter sucht auf der Crowdfunding-Seite Kickstarter nach Unterstützern. Die Entwicklung sei abgeschlossen, das Finanzierungsziel von 40.000 Euro bereits für die Fertigung der ersten Geräte gedacht, heißt es auf der Crowdfunding-Seite.

Unterstützer, die 900 Euro für die Kampagne spenden, bekommen ihren "Üo"-Scooter im Sommer geliefert, heißt es. Freilich ohne Akku - der kostet je nach Kapazität nochmals 280 bis 390 Euro extra.

Angetrieben wird der "Üo" von drei je 450 Watt starken Elektromotoren, die Höchstgeschwindigkeit beziffert Winkler mit zwölf Kilometern pro Stunde. Die Elektromotoren treiben keine einzelnen Räder an, sondern lenken einen unter ihnen eingeklemmten Ball in die gewünschte Fahrtrichtung. Weil der "Üo" sich laufend selbst balanciert, kann der Nutzer damit nicht umkippen. Eine Lenkstange mit Joystick hilft bei der Steuerung.

Winkler, der zuvor als Ingenieur in der Automobilindustrie gearbeitet hat, hat seit 2015 an seinem Elektro-Ballroller getüftelt und nach eigenen Angaben bereits Hunderte Testfahrten und jede Menge Feintuning in das Projekt gesteckt. Wenn der Roller fertig ist, soll er im Handel zwischen 1300 und 2000 Euro kosten.

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