Di, 21. November 2017

Kleine Brauereien

19.04.2017 16:11

Steiermark ist das Bierland Nummer 1

Die Steiermark ist Bierland Nummer eins! In keinem österreichischen Bundesland ist die Zahl der Brauereien größer als bei uns. Der "handgebrauten Vielfalt" haben sich unter anderem zehn kleine heimische Produzenten verschrieben, die seit 2014 unter dem Namen "Steiermarkbier" gemeinsam Aktivitäten setzen - so etwa am Samstag ein Bierfest in Wundschuh.

Ich will nicht nur Bier verkaufen, sondern auch die Bierkultur fördern", sagt Reini Schenkermaier, Chef von Erzbergbräu und Sprecher von "Steiermarkbier". Unter diesem Namen haben sich zehn kleine Brauereien zusammengeschlossen, um ihre handgebrauten Erzeugnisse gemeinsam zu vermarkten - etwa mit einem Bierkalender und einem Bier-Reisepass.

"Was uns vereint, ist, dass wir auf Handwerk und Vielfalt setzen", erklärt er die Initiative, die 2014 gestartet wurde. 70 verschiedene Biersorten haben sie gemeinsam im Angebot - und punkten damit nicht nur bei Liebhabern, sondern auch in der Gastronomie: "Ein Ziel wäre, dass es in guten Lokalen nicht nur eine Weinkarte, sondern auch eine Bierkarte gibt", so Schenkermaier.

Steiermark hat Oberösterreich überholt
Und der steirische Biermarkt wächst immer weiter: "Im österreichischen Brauereiverband ist die Steiermark seit geraumer Zeit das Bundesland mit den meisten Mitgliedern und hat Oberösterreich als langjährigen Spitzenreiter abgelöst." Auch die großen Brauereien sind mittlerweile auf den Trend mit Craft-Bier und Raritäten aufgesprungen.

"Für uns ist der Genuss auf alle Fälle wichtiger als die Wirkung", erklärt Schenkermaier. Und so darf man sich vom ersten "Steiermarkbier"-Fest am Samstag in der Bierbotschaft Wundschuh kein wildes Gelage erwarten: Ab 11 Uhr präsentieren sich die zehn Brauereien, es gibt Verkostungsrunden mit Biersommeliers und Live-Musik. Und, so Schenkermaier: "Wir machen ein Casting für Steiermarkbier-Geeks, also für kundige Laien, die uns bei Veranstaltungen und Bier-Messen unterstützen."

Infos hier.

Christoph Hartner, Kronen Zeitung

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