Fr, 15. Dezember 2017

Rapids Neo-Trainer

18.04.2017 08:28

"Wie in einem Film" - Djuricin feiert Traumstart

Nach dem 3:0 gegen Altach (oben im Video) gab Goran Djuricin seinen Spielern zwei Tage frei. Eier- statt Punktejagd, um runterzukommen. Was Rapids Neo-Trainer auch zu Ostern schwerfiel. Er gönnte sich nur ein kleines Bier im VIP-Klub, ehe er sich den ersten Sieg 2017 nochmals auf Video reinzog. "Im Stadion war alles wie in einem Film, über 20.000 Fans, die Atmosphäre, ich musste das erst realisieren, konnte nicht schlafen."

Und das nach der "härtesten Woche" seines Lebens. Sein Anteil an dem Befreiungsschlag? "Ich weiß es nicht, wir haben einfach alles an Energie reingeworfen." Im alten und doch neuen 4-2-3-1-System kam dann viel zurück.

Der Befreiungsschlag, der Rapid auf Rang sechs, acht Punkte weg vom Abstiegsplatz hievte, war aber nur der Anfang: "Wir sind Fans und Verein noch immer viel schuldig", weiß Djuricin, dass die nächsten Tage noch emotionaler werden. "Jetzt kommt die Austria, das Derby."

Wofür es schon jetzt in Hütteldorf nicht mehr viele Karten gibt. Und auch in der Rapid-Elf wird es eng: "Jeder muss um sein Leiberl kämpfen", sagt Djuricin. Denn gegen Altach zeigten auch die Joker Kvilitaia und Malicsek auf. Der 19-jährige Wöber gewann 89 Prozent seiner Zweikämpfe, spielte neben Dibon bärenstark. Da wird es für Sonnleitner und Schösswendter in der Innenverteidigung schwer. Und an Steffen Doppelpack Hofmann zweifelt spätestens jetzt ohnehin keiner mehr. Aber Schaub wird wieder fit.

"Wir waren effizient, haben aber noch Luft nach oben", fordert Djuricin mehr Spiel in die Tiefe, noch mehr Sprints. Daran wird er bis Sonntag arbeiten. Rund um die Uhr. Mit aller Energie.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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