Sa, 18. November 2017

„Krone“-Interview

14.04.2017 17:28

Ferrari-Ass Vettel: „Wir können uns noch steigern“

Sieger in Melbourne, Zweiter in Schanghai - Sebastian Vettel fordert heuer mit seinem Ferrari die Mercedes-Favoriten rund um Lewis Hamilton auf Augenhöhe heraus. Vor dem freien Freitagstraining in Bahrain sprach der vierfache Weltmeister mit "Sky"-Reporterin und "Krone"-Kolumnistin Tanja Bauer…

… über das mutige Design des Ferrari:
Wir waren wirklich sehr mutig beim Layout, von den Seitenkästen an sich. Wir haben Ohren vorne, sieht etwas aus wie Eselsohren - vielleicht sind es aber auch eher Hasenohren, weil wir haben ja jetzt Ostern.

… über seine frühere Angewohnheit, pro Sieg einen Smiley zu kleben - und welcher zum Saisonstart passt:
Ein großer für den ersten Sieg, aber ich würde mir auch für Platz zwei einen Smiley geben. Beim ersten waren wir einfach nur glücklich, beim zweiten mussten wir mehr schmunzeln.

… über den überraschend guten Saisonstart:
Das letzte Jahr war nicht so schlecht, wie die Leute sagen. Was die letzten vier Monate angeht, haben wir niemanden dazu geholt oder etwas Grundsätzliches geändert, sondern unsere Arbeitsweise hat sich über die letzten ein bis zwei Jahre stark geändert. Das Team arbeitet besser zusammen. Aber ich glaube, es wird noch eine Zeit brauchen, bis man sieht, wie viele Früchte wirklich am Baum hängen.

… über die Rückkehr seines Siegerlächelns:
Na dann ist ja gut. Wenn ich das verstecken würde, dann wär ich ja ein guter Schauspieler, dann wäre ich nicht hier, sondern wo anders. Auch wenn man hier und da auf einiges hätte verzichten können, war es schön, dass auch die Rückschläge dabei waren. Auch daraus lernt man, diese Lektionen sind sogar noch wirkungsvoller. Was wir als Team geschafft haben, stimmt mich sehr positiv und hat viel Spaß gemacht. Man sollte aber nicht zu viele Erwartungen wecken. Es ist erst das dritte Rennen - und wir können uns noch steigern.

… über das Duell mit Mercedes-Pilot Hamilton:
Lewis ist der, den es in den letzten Jahren zu schlagen galt. Wir kennen uns schon sehr lange. Ich respektiere ihn sehr. Was er auf der Strecke geleistet hat, kann man nicht anzweifeln. Ich glaube, wir sind sehr verschieden. Aber sobald wir den Helm tragen, ist es für mich ein Lob, wenn die Leute sagen, dass wir auf ähnlichem Niveau sind - für ihn ist das vielleicht genauso.

Tanja Bauer, Kronen Zeitung

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