Fr, 24. November 2017

Union-Legionäre

11.04.2017 08:09

Hosiner und Trimmel: „Irre, was da abgeht!“

Alex Gorgon ist mit Rijeka auf Meister, Philipp Hosiner und Christopher Trimmel sind mit Union Berlin auf Aufstiegskurs: "Irre, was da abgeht!" Aber ihre Wiener Ex-Klubs lassen ihr Herz bluten.

Völlig irre, was da abgeht", schüttelt Ex-Rapidler Christopher Trimmel den Kopf. "Wir können uns nur wundern, wenn wir die Ergebnisse hören", bestätigt Ex-Austrianer Philipp Hosiner. Wiens Fußball-Pleiten machen auch die Eisernen weich. Das Ösi-Duo leidet mit, hat aber in Berlin sein sportliches Glück gefunden. Auch wenn die "Scheiße, wir steigen auf"-Gesänge der Fans leiser wurden.

"Das darf nicht sein"
In der letzten Woche fielen die Unioner in der zweiten deutschen Liga von Platz eins auf vier zurück. Nach zwei Pleiten verspielte man auch in Düsseldorf ein 2:0. Wobei Hosiner nach Traumassist von Trimmel für die Führung gesorgt hatte. "Wir haben in den letzten Sekunden den Sieg hergeschenkt", ärgerte sich Hosi nach dem 2:2. "Das darf nicht sein. Aber wir haben noch alles in der Hand. Hannover und Stuttgart müssen rauf, wir wollen." Und das wäre eine Sensation ...

Gorgon: "Etwas für die Ewigkeit"
... wie auch der erste Meistertitel für Rijeka. In der Hafenstadt haben Ex-Veilchen Alex Gorgon und seine Kollegen eine Euphorie entfacht. Denn Rijeka ist nach dem 1:1 im direkten Duell mit Dinamo Zagreb dran, Kroatiens Serienmeister (elfmal in Folge) zu entthronen. Gorgon: "Wir wissen, dass wir für die Menschen hier etwas Großes für die Ewigkeit schaffen können."

Vier Punkte Vorsprung hat Rijeka neun Runden vor Schluss. Und der Ex-Klub von Fredi Bobic wird mittlerweile völlig zu Recht als "Die Unschlagbaren" bezeichnet. In der laufenden Saison hat man nämlich noch kein einziges Match verloren - einzigartig in ganz Europa!

Von solchen Superlativen ist Gorgons alte Liebe, die Wiener Austria, derzeit weit entfernt. "Natürlich blutet mir das violette Herz", sagt "Gogo", der den Veilchen Mut macht: "Wir wissen ja: Bei der Austria spricht man gerade noch vom Titel, und drei Wochen später soll alles schlecht sein? Platz zwei ist nur drei Punkte entfernt, Ruhe bewahren ..."

R.Bortenschlager, A. Hofstetter / Kronen Zeitung

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