Mo, 18. Dezember 2017

Schon elf Pleiten

10.04.2017 08:05

Austria Wien: Pleiten, Pech und Pannen in Violett

Pleiten, Pech und Pannen bei der Wiener Austria! Bei den Veilchen läuft vieles schief. Elf Niederlagen nach 28 Runden und 42 Gegentore gab es zuletzt vor 20 Jahren! (Die Niederlage gegen St. Pölten vom Samstag sehen Sie im Video oben.)

Wie gut, dass es diese Saison Rapid gibt - denken sich derzeit viele bei der Austria, denn das Chaos bei Grün-Weiß überdeckt die Probleme bei Violett. Von denen es viele gibt, Pleiten, Pech und Pannen sind die Modewörter:

Pleiten

  • Vier Pflichtspielniederlagen in Folge (siehe links) gab es in der Ära von Trainer Thorsten Fink letzten April schon einmal - auch damals dabei das Aus im Cup. 2016 wurde der Abwärtstrend mit einem 9:0 in Mattersburg gestoppt, Ostersonntag geht es wieder ins Burgenland - ein 9:0 ist nicht zu erwarten.
  • Elf Niederlagen nach 28 Runden wie in dieser Saison gab es zuletzt 1997/98!
  • 42 Gegentore nach 28 Runden wie in dieser Saison gab es zuletzt 1996/97!

Pech
Kommt hinzu, wenn auch nicht oft, Stange oder Latte verhinderten mehr violette Treffer, viele Schüsse verfehlen knapp ihr Ziel.

Pannen
Larsens Eigentor gegen St. Pölten, Martschinkos dummes Elfertor - Pannen, die ins violette Bild passen.

Was nun, Austria? Fink spricht von einer "kritischen Situation, wir müssen uns wieder aufrichten, die Krone gerade setzen, die Spieler mit Gesprächen aufbauen!"

Ob das aber reicht? Hatte man ja angeblich auch schon nach den letzten Niederlagen versucht - ohne Erfolg!

Fink zu stur?
Acht Runden sind noch zu spielen, das Saisonziel Top Drei ist natürlich weiter möglich. Vielleicht müsste aber auch Fink einmal über seinen eigenen Schatten springen, sich hinterfragen, ob sein stures Festhalten am 4-2-3-1-System der Weisheit letzter Schluss ist (der Letztendlich-nicht-Pflichtsieg gegen St. Pölten wäre vielleicht mit zwei Stürmern von Beginn an eher einzufahren gewesen), ob Wechsel angebracht sind - sei es bei der Aufstellung (der junge Prokop oder Mohammed "verhungern" auf der Bank) oder früher in einem Spiel. Fink ist jedenfalls gefordert!

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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