Di, 21. November 2017

Verschärfung

09.04.2017 00:45

„Werden eine Lösung finden“

Der harte Protest der Prangerstutzen-Schützen, nicht entwaffnet zu werden, zeigte Mitte März Wirkung. Den Gewehrschützen hingegen steht eine Einigung mit dem Bundesministerium noch bevor. Nächste Woche geht es hierfür nach Wien. Das war auch d a s Gesprächsthema beim Landes-Schützenjahrtag am Freitag in Golling.

Schützenobrist Franz Meißl blickt auf eine gelungene Feier im Landgasthof Torrenerhof in Golling zurück. 300 Schützen folgten der Einladung zum Jahrestag am Freitag. Trotz bester Stimmung hatten alle die bevorstehende Verhandlung mit dem Innenministerium im Hinterkopf. "Wir reisen nächste Woche nach Wien: Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf setzt sich ein, dass wir auf einen grünen Zweig kommen", so Meißl über die Verschärfung der Feuerwaffen-Richtlinie.

Verschärfung der EU-Waffen-Richtlinie: Großes Thema bei Jahresfeier in Golling

Aufwendig haben die Schützen ihre Gewehre umgebaut, um nicht mehr scharf schießen zu können. "Ein Stift wurde in die hunderte Jahre alten Gewehre hinein geschweißt, damit die scharfe Patrone nicht mehr rein geht. Die in Wien sehen nur die Bixn aber nicht das Brauchtum", kritisiert der Schützenobrist, dass die Registrierung aller Waffen mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden wäre. Bei vielen alten Waffen ist etwa die Nummer durch die Abnützung nicht mehr klar erkenntlich. Meißl ist dennoch positiv gestimmt: "Ich denke, dass wir eine Lösung finden. Das Schützenbrauchtum gehört zum kulturellen Leben dazu." 109 Kompanien mit 6000 aktiven Mitgliedern und 5000 Unterstützern fiebern dem Stichtag entgegen.

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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