Di, 12. Dezember 2017

Grand Prix von China

06.04.2017 16:45

Vettel nimmt Erbe von Michael Schumacher an

Siebenmal war er Weltmeister, feierte in 307 Rennen insgesamt 91 Siege in der Formel 1. Seinen letzten holte Michael Schumacher 2006 in China, als er sich vom sechsten Startplatz aus an die Spitze vor den späteren Champion Fernando Alonso schob. Mit einem Ferrari. Und genau an dieses Erbe will Sebastian Vettel dieses Wochenende anknüpfen... (Im Video oben sehen Sie die Highlights von Vettels Triumph in Australien.)

Vettel ist mehr als nur ein Landsmann des Rekordweltmeisters. Die beiden sind gegeneinander gefahren, der Heppenheimer hat seine Bewunderung für Schumacher nie versteckt. Der 43-fache Sieger huldigt dem Idol einer ganzen Rennfahrer-Generation sogar mit einem eigenen Design seines Helms.

Am Freitag ist freies Training, am Sonntag kann der 29-Jährige sogar in die großen Fußstapfen steigen - und als zweiter Deutscher mit einem Ferrari in China gewinnen. Kimi Raikkönen (2007) und Fernando Alonso (2013) haben die Scuderia dort ebenfalls schon jubeln lassen. Nun kommt der vierfache Weltmeister Vettel nach dem Auftakterfolg in Melbourne als WM-Leader, sieben Punkte vor Lewis Hamilton.

"Dieser Tag in Melbourne war ein besonderer", verrät Vettel, der 2009 mit Red Bull von der Pole Position aus seinen bislang einzigen Sieg in Shanghai feierte, "seit dem letzten Jahr haben sich einige Dinge gebessert, ich bin in einer besseren Position, wir sind zufrieden mit der Leistung - und dort wollen wir anschließen."

Doch Vettel versucht, die Latte gleichzeitig nicht zu hoch zu legen: "Für mich ist Mercedes nach wie vor Favorit. Und das Wetter hier ist komplett anders als in Australien, das Rennen in China ist immer für Überraschungen gut." Dafür lieferte Vettel selbst den Beweis: "Als ich 2007 mein erstes Rennen hier gefahren bin, hab ich mich von Startplatz 17 auf Platz 4 vorgeschoben." Es war eine sehenswerte Aufholjagd. Wie es ihm Michael Schumacher im Jahr zuvor vorgemacht hatte. Am Sonntag kann Sebastian erneut an Vorbild "Schumi" anknüpfen

Stefan Burgstaller, Kronen Zeitung (aus Shanghai)

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