Mo, 23. Oktober 2017

Sicher ans Ziel

06.04.2017 12:27

Neue Online-Lernplattform für die Radfahrprüfung

Jedes Jahr legen mehr als 80.000 Schüler in Österreich die freiwillige Radfahrprüfung ab. Auf dem Weg zum Fahrradführerschein unterstützen soll sie ab sofort die neue Online-Lernplattform radfahrprüfung.at, die am Donnerstag bei einem Pressegespräch vom Österreichischen Jugendrotkreuz gemeinsam mit dem Bildungs- und dem Verkehrsministerium in Wien vorgestellt wurde.

"Digitale Medien sind ein wichtiger Bestandteil im Leben unserer Kinder. Deswegen war es uns wichtig, eine zeitgemäße Lernplattform zu bieten", sagte Sabine Bauer vom Bildungsministerium. Auf der Internetseite können die Kinder das Wissen, das sie in der Schule gelernt haben, spielerisch üben und die Prüfungssituation simulieren. Der Inhalt stimme mit den Schulunterlagen überein. "Die Plattform ist so aufgebaut, dass die Kinder sich selbst zurechtfinden können und keine Hilfe der Eltern benötigen", erklärte Renate Hauser vom Jugendrotkreuz.

Da das richtige Verhalten im Verkehr eine komplexe Mehrfachaufgabe ist, sei die Praxis sehr wichtig. "Auch Zuhause sollten die Eltern mit ihren Kindern das Radfahren üben", meinte Eva Unger vom ÖAMTC. Die Radfahrprüfung berechtigt Kinder ab zehn Jahren zur selbstständigen Verkehrsteilnahme mit dem Rad. Vor allem die Zehn- bis 14-Jährigen seien von Verkehrsunfällen mit dem Rad betroffen. "Die Unfälle ereignen sich hauptsächlich im Juni, wenn man nach der Winterpause wieder in das Radfahren reinkommen muss", sagte Armin Kaltenegger vom Kuratorium für Verkehrssicherheit.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Anzahl der jährlichen Verkehrsunfälle von Kindern von 1300 auf 590 stark reduziert. "In den Neunzigern starben jährlich zehn Kinder im Straßenverkehr. In den letzten Jahren schwankt die Zahl der tödlichen Unfälle zwischen null und zwei", berichtete Kaltenegger.

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