Mo, 18. Dezember 2017

Viele Einsätze

06.04.2017 09:54

Brände ohne Ende lassen alle auf viel Regen hoffen

Kühles Nass vom Himmel - nicht nur die heimischen Bauern sehnen es herbei. Auch die Feuerwehrleute zwischen Enns und Leitha hoffen auf ergiebige Regenfälle. Denn aufgrund der Trockenheit kommt es immer öfter zu Wald- und Flurbränden, zuletzt in Fahndorf im Bezirk Hollabrunn.

Ein Hochsitz der örtlichen Jagdgesellschaft fiel den Flammen zum Opfer, nachdem trockenes Gras und Laub auf einer Böschung nahe Fahndorf im Weinviertel in Brand geraten waren. Ursache war vermutlich eine Zigarette, die ein Spaziergänger achtlos weggeworfen haben dürfte. Genau davor warnt Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes: "Die wochenlange Trockenheit hat die Böden bis in eine Tiefe von 30 Zentimetern ausgetrocknet. Laub, Nadeln und Gras brennen wie Zunder."

Seit Silvester mussten die Feuerwehren zu 104 Wald- und Wiesenbränden ausrücken. "So viele Fälle gab es noch nie zu Jahresbeginn", sagt Resperger. Trotz des erhofften Regens bleibt die Gefahr vorerst aufrecht.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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