Do, 19. Oktober 2017

1:2-Pleite in Wien

05.04.2017 19:56

Rekordsieger draußen! Austria scheitert an Admira

Aus und vorbei! Die Wiener Austria, Rekordsieger im ÖFB-Cup, hat bereits im Viertelfinale die Segel streichen müssen. Wie schon am Samstag in der Meisterschaft bissen sich die Veilchen auch am Mittwochabend die Zähne an den Südstädtern aus. Am Ende hieß es 2:1 für die Admira, obwohl die Wiener praktisch die gesamte zweite Spielhälfte über auf den Ausgleich drängten.

Christoph Knasmüllner (6.) und Christoph Monschein (14.) hatten die bis dahin sehr gefällig spielenden Gäste im Happel-Stadion früh in Führung gebracht. Mit dem Anschlusstreffer durch Kevin Friesenbichler in der 34. Minute war der Spielfluss aber prompt zu Ende. Fortan spielte nur mehr die Austria, ließ etliche Großchancen aus - und scheiterte letztlich am Südstädter Beton.

Nach einer Trauerminute für den am Dienstag verstorbenen Ex-Austria-Spieler und -Trainer Karl Stotz begann das Match für die Violetten mit einem frühen Rückstand: Nach einem Fehlpass von Lukas Rotpuller spielte Dominik Starkl schnell auf rechts zu Stephan Zwierschitz, der im Strafraum ideal für Knasmüllner auflegte. Der Mann mit der Nummer 8 ließ sich nicht zweimal bitten und jagte den Ball mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte in die Maschen.

Monschein besorgt bereits 6. Cup-Treffer
Es kam aber noch schlimmer für die Gastgeber. Nachdem Rotpuller eine Kopfball-Chance nach einem Corner vergeben hatte, verwertete die Admira auch ihre zweite Möglichkeit - und neuerlich schaute die Austria-Abwehr schlecht aus. Knasmüllner konnte den Ball an der Strafraumgrenze unbedrängt annehmen und auf Monschein weiterleiten, der mit einem Schuss ins lange Eck das 2:0 besorgte. Es war bereits das sechste Tor des Admira-Stürmers im laufenden Cup-Bewerb.

Nach diesem doppelten Schock in der Start-Viertelstunde übernahm der 27-fache Cupsieger aus Wien-Favoriten vor 5054 Zuschauern das Kommando und kam in der 34. Minute zum verdienten Anschlusstreffer. Bei einem einstudierten Freistoß von Raphael Holzhauser war Friesenbichler mit dem Kopf zur Stelle. Und kurz vor der Pause hatte Lucas Venuto nach einer Flanke von Ismael Tajouri sogar den Ausgleich auf dem Fuß (42./drüber).

Austria drückt und drückt und drückt
Nach dem Wechsel scheiterte Venuto neuerlich mit einem schwierigen Heber aus spitzem Winkel über den weit herausgeeilten Admira-Tormann Andreas Leitner (56.). Petar Filipovic probierte es gegen die extrem tief stehende Admira wenig später mit einem Gewaltschuss, der aber zu zentral ausfiel und somit zur Beute von Leitner wurde (59.), gleiches galt für einen Rotpuller-Kopfball nach einem Corner (73.). In der 76. Minute zeichnete sich dann Leitner aus, als er einen Schuss von Christoph Martschinko parierte.

Die Admira schaffte es nach der Pause erst in der 83. Minute, einen Konter zu Ende zu spielen, doch Monschein und Knasmüllner verabsäumten es, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Im Finish setzte Austria-Coach Thorsten Fink alles auf eine Karte, brachte mit Larry Kayode und Marko Kvasina zwei weitere Stürmer. Und Letzterer hätte beinahe in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt: Doch der Ball zischte hauchdünn neben der Stange vorbei (93.).

Das Ergebnis:
FK Austria Wien - FC Flyeralarm Admira 1:2 (1:2)
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 5054, SR Muckenhammer
Tore: 0:1 (6.) Knasmüllner, 0:2 (14.) Monschein, 1:2 (34.) Friesenbichler
Gelbe Karten: Filipovic, Serbest bzw. Toth, Leitner, Starkl
Austria: Hadzikic - Pires, Rotpuller, Filipovic, Martschinko - Serbest, Holzhauser (86. Kvasina) - Venuto (86. Kayode), Grünwald, Tajouri - Friesenbichler (91. Mohammed)
Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner (67. Posch) - Lackner, Toth - Starkl (87. Grozurek), Knasmüllner, Bajrami - Monschein

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