Sa, 18. November 2017

Ärger um Hochzeit

10.04.2017 06:00

Pippa und Meghan Markle im royalen Zickenzoff

Pippa Middleton hat Angst, dass ihr bei ihrer Hochzeit die Show gestohlen wird. Deshalb steht Meghan Markle, Freundin von Prinz Harry und Objekt sämtlicher Kameras, nicht auf der Einladungsliste.

Keine weiß es besser als sie: Pippa Middleton gilt als lebendes Beispiel dafür, wie schnell man in den Fokus der, sagen wir mal, Weltöffentlichkeit geraten kann. Als ihre ältere Schwester Catherine vulgo Kate im April 2011 vom Windsor-Prinzen und übernächsten englischen König William vor den Altar der Westminster Abbey geführt wurde, war die hübsche Dunkelhaarige eigentlich nur Brautjungfer - in einem engen, weißen Kleid. Dabei entzückte Pippas Hinterteil dermaßen, dass alle nur noch von Pippas Popo schwärmten. Die royal herausgeputzte Kate wirkte da im Vergleich fast blässlich.

In wenigen Wochen tritt nun besagte Miss Middleton (33) selber vor den Priester, an der Seite des superreichen Bankers James Matthews (41). Der Tag soll, na klar, der schönste in Pippas Leben werden - mit der uneingeschränkten Aufmerksamkeit aller. Damit das auch klappt, hat sich Pippa einen raffinierten Schachzug ausgedacht: Sie verhängte die ehrwürdig-traditionelle, aber reichlich veraltete Klausel "No ring, no bring". Die Eingeladenen dürfen nur Partner mitnehmen, mit denen sie verheiratet oder zumindest verlobt sind - die also buchstäblich einen Ring am Finger tragen.

Es ist kein Geheimnis, wen konkret die kesse Pippa am 21. Mai NICHT dabeihaben will:  Meghan Markle. Jene glutäugige "Suits"-Schauspielerin, die seit letztem Herbst nicht mehr von der Seite Prinz Harrys weicht. Die Beziehung ist längst offiziell - aber eben noch nicht im Verlobungsring-Stadium. Umso mehr aber stehen der heiße Feger und Red-Head Harry im Sturm der medialen Aufmerksamkeit. Die würden der Braut garantiert die Show stehlen.

Pippas Eifersucht mag verständlich sein, in der Königsfamilie hat sie damit aber Zwist ausgelöst. Kate versteht die Ängste ihrer Schwester, während William sich auf die Seite seines Bruders geschlagen haben soll. Wie kommt Harry dazu, dass ihm ausgerechnet seine flotte Schwägerin in Sachen Ringetausch Druck macht? Ob und wann er seiner Liebsten einen Antrag machen will, sollte er doch bitteschön selbst bestimmen dürfen - findet William.

In den britischen Medien hat Pippa mit ihrem Anti-Meghan-Erlass viele Sympathien eingebüßt. Umgehend wurde sie vom Tabloid-Liebling zum Fall für die Psycho-Couch: Wie unsicher muss denn eine Braut sein, wenn sie von solch kleinlicher Eifersucht getrieben wird? Miss Markle tut das Richtige - sie reagiert gar nicht erst. Meghan weiß schließlich: Ihre Zeit wird noch kommen.

Karin Schnegdar, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden