Do, 23. November 2017

Nach vielen Blamagen

04.04.2017 08:17

Rapid klammert sich an den letzten Strohhalm

Rapid kämpft am Mittwoch im Cup-Viertelfinale gegen St. Pölten um die letzte Chance auf Europa. Ein Sieg wäre ein Anfang aber noch keine Rettung. Oben im Video sehen Sie die Highlights der Bundesliga-Partie zwischen St. Pölten und Rapid.

Seit ich im Winter zu Rapid gekommen bin, spricht jeder von diesem Cup-Spiel", weiß Fredy Bickel. Dem Sportchef ging es nicht anders. Klar, es ist die letzte grün-weiße Chance auf Europa. Und dennoch sieht der Schweizer das Viertelfinale in St. Pölten jetzt auch aus einem anderen Blickwinkel: "Für uns ist es vor allem wichtig, die Negativspirale zu stoppen. Ein Sieg garantiert uns ja nicht den Titel."

22-jährige Durststrecke
Wie wahr. Die fast schon tragisch-komische Cup-Historie der Hütteldorfer ist Bickel natürlich auch bewusst. Als Peter Guggi Rapid mit seinem 1:0 am 5. Juni 1995 gegen Leoben den Pokal bescherte, ahnte keiner, dass damit auch eine 22-jährige Durststrecke begann. Mit unglaublichen Blamagen. Etwa gegen Ranshofen, Bad Bleiberg, die Vienna oder 2013 daheim gegen Pasching.  Nur lächerliche viermal "überlebte" der 14-fache Cup-Sieger seit dem letzten Titel überhaupt das Viertelfinale.

Und nie war der Druck so groß. Wobei selbst ein Sieg noch nicht die große Rettung (auch nicht für Trainer Canadi) sein kann. Frag nach beim stolzen FC Zürich. Letzte Saison abgestiegen UND den Cup gewonnen.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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