Mo, 20. November 2017

16 Jahre danach

31.03.2017 19:29

9/11: FBI zeigt bisher geheime Fotos aus Pentagon

11. September 2001: Die Bilder der einstürzenden Twin Towers in New York gehen um die Welt. Selbst nach fast 16 Jahren erinnert sich wohl jeder noch daran, wo er war und was er gerade gemacht hat, als die Meldung um die Welt ging. Nicht ganz so fest ins kollektive Gedächtnis eingebrannt ist allerdings der zweite Terroranschlag, der damals auf US-amerikanischem Boden stattfand: der Einschlag der American-Airlines-Flug 77 in das Pentagon. Das FBI hat nun bisher geheime Fotos des Attentats veröffentlicht.

184 Menschen starben, als die AA 77 in das Pentagon krachte. Bis heute ranken sich diverse Verschwörungstheorien um die Terroranschläge vom 11. September, und auch das Attentat auf das US-Verteidigungsministerium sorgte immer wieder für Spekulationen. Das FBI hat nun auf einer eigenen Website Bilder veröffentlicht, die sowohl die Zeit kurz nach dem Einschlag als auch die späteren Aufräumarbeiten und kriminaltechnischen Untersuchungen zeigen.

Die Maschine war damals vom Dulles International Airport in Washington D.C. aus gestartet und hätte nach Los Angeles fliegen sollen. Das Flugzeug stürzte um 9.37 Uhr Ortszeit ins Gebäude, nachdem die Entführer ins Cockpit vorgedrungen waren und die Maschine unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Boeing explodierte erst im Gebäude
Die Boeing schlug eine Schneise durch drei Gebäudeteile der Westseite des Pentagons. Das Einschlagloch war anfangs fast nicht auszumachen, da die entführte 757 mittig auf ein Eisentor für Zulieferer einschlug und erst im Gebäudekomplex in einer Kerosin-Feuerwolke explodierte. Die Explosion löste einen Großbrand aus, die betroffene Fassade stürzte gegen 10.10 Uhr ein. Die Flugpassagiere, Crew und Entführer starben bei dem Einschlag. Im Pentagon verloren 125 Menschen ihr Leben. Eine Gedenktafel erinnert heute noch daran.

Dass das Pentagon nur begrenzt beschädigt wurde und damals noch nicht mehr Menschen zu Tode kamen, ist vor allem der befestigten Bauweise von 1941 zu verdanken. Damals wurde das Gebäude nämlich besonders stabil mit etlichen Verstärkungen gebaut, um die Lasten der in den Büros gelagerten Akten zu tragen. Auch die Sicherheitsfenster und die 2001 kurz vor den Anschlägen sanierten Sprinkleranlage retteten vielen Menschen im 1. Stock und in den angrenzenden Blöcken das Leben.

Michaela Braune
Redakteurin
Michaela Braune
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