Di, 12. Dezember 2017

Rapid unter Druck

31.03.2017 16:50

Canadi: Zwei Siege - sonst bleibt nur der Rauswurf

Die Woche der Wahrheit entscheidet über die Zukunft von Rapid-Trainer Damir Canadi. Rapid kämpft gegen den Abstieg und für den Cup-Traum.

Der Einzug ins Cup-Halbfinale muss am Mittwoch in St. Pölten gelingen, um die letzte Ausfahrt nach Europa erwischen zu können. Und in der Liga muss entweder heute beim SKN oder nächsten Samstag in Ried ein Dreier her. Sonst bleibt Bickel kaum noch eine Wahl, als sich von Canadi (Vertrag bis 2018) zu trennen. Denn seine Pflichtspiel-Bilanz ist desaströs: zwei Siege, fünf Remis, sieben Pleiten. Dazu eröffnete der Wiener in den letzten Wochen viele "Nebenkriegsschauplätze" bei Spielern, Journalisten und im Kuratorium. Da zeigte er Nerven. Was auch bei der Klub-Führung nicht gut ankam.

Bickel noch ruhig
Wobei Bickel beruhigt: "Da wird viel geschrieben, was nicht so stimmt. Aber das ist in unserer Situation normal." Der Sportchef sieht auch die Chemie noch intakt und nimmt die Kicker in die Pflicht: "Wir bestimmen unser Schicksal selbst. Keiner darf sich aufgeben." Das verspricht Stefan Schwab: "Wir sitzen alle in einem Boot. Ich kenne den Charakter des Teams."

Hier ein ausführliches krone.tv-Interview mit Fredy Bickel:

"... dann stecken wir im Abstiegskampf"
Keiner will sich vorwerfen lassen, den Trainer abgeschossen zu haben. Diese Woche wird auch zum Charaktertest. Und Schwab betont: "Wenn wir jetzt nicht gewinnen, stecken wir mitten im Abstiegskampf." Der Vorsprung auf Ried beträgt nach sieben sieglosen Spielen nur noch sieben Punkte. "Wir dürfen nicht so naiv sein, zu glauben, dass uns nichts passieren kann", warnt auch Bickel.

Was bestätigt, dass er die Reißleine ziehen muss, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Immerhin: Seinen ersten (von zwei) Sieg (1:0) mit Rapid feierte Canadi am 3. Dezember ausgerechnet gegen St. Pölten. Aber daheim. In der Fremde klappte es noch nie mit einem Dreier.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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