Mi, 18. Oktober 2017

In nur drei Tagen

31.03.2017 10:49

Wiener Polizisten retten drei Männern das Leben

Drei gerettete Menschen in nur drei Tagen: Auf diese erfreuliche Bilanz können Wiener Polizisten in dieser Woche blicken. In allen Fällen waren ältere Männer plötzlich zusammengebrochen. Die auf Streife befindlichen Beamten waren jeweils schnell am Einsatzort und konnten die Betroffenen dank des Einsatzes von Defibrillatoren zurück ins Leben holen.

Bereits am Dienstagnachmittag waren Inspektor Markus G. und seine Kollegin Barbara R. zu einem Rettungseinsatz nach Simmering gerufen worden. In einem Pensionistenwohnheim in der Strindberggasse war ein 77-Jähriger plötzlich zusammengebrochen. Die beiden Beamten setzten sofort den Defibrillator ein - der Mann konnte so reanimiert und in einem stabilen Zustand ins Spital gebracht werden.

Vitalfunktionen wiederhergestellt
Am Donnerstag in Margareten wurden Kollegen des erfolgreichen Duos zu einem ähnlichen Einsatz gerufen: Ein 64-Jähriger hatte in seiner Wohnung in der Margaretenstraße das Bewusstsein verloren. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe und reanimierten den Mann mithilfe eines Defibrillators. So gelang es ihnen sogar noch vor Eintreffen der Rettungskräfte, die Vitalfunktionen des Wieners wiederherzustellen.

Notfall in Tennisklub
Noch am gleichen Tag kam es in einem Tennisklub in der Nordmanngasse im Bezirk Floridsdorf zu einem Notfall: Ein 73-Jähriger sackte plötzlich zu Boden. Nur drei Minuten nachdem sie verständigt worden waren, waren Beamte der Wiener Polizei vor Ort. Die beiden starteten sofort mit der Herz-Druck-Massage sowie der Mund-zu-Mund-Beatmung. Anschließend griffen auch diese Beamten zum Defibrillator - und retteten dem Pensionisten so das Leben. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen, wo er erfolgreich operiert werden konnte.

200 Menschenleben von Wiener Polizisten gerettet
Fälle wie diese zeigen, wie wichtig die Ausstattung von Polizeifahrzeugen mit Defibrillatoren und die Schulung von Polizisten in Erste-Hilfe-Maßnahmen sind. Auf diese Weise konnten von Wiener Exekutivbeamten bereits 200 Menschen vor einem plötzlichen Herztod gerettet werden.

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Redaktion
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