Keine Parkplätze

10 Dinge, woran man den Frühling in Wien erkennt

Sobald die ersten Sonnenstrahlen unser winterlich-weißes Gesicht erwärmen und sich auf den zahlreichen Fahrradwegen der Stadt nicht mehr nur Fußgänger tummeln, bedeutet das: Der Frühling ist da und die Wiener drehen durch. City4U hat ein paar Phänomene entdeckt, die Jahr für Jahr auf den Straßen der Stadt zu beobachten sind.

#1. Die Parkplätze werden weniger
Nicht nur, weil zahlreiche Leute im Frühling wieder vemehrt öffentliche Verkehrsmittel benutzen, sondern vor allem, dank der Schanigarten-Saison! Mit Frühlingsbeginn räumen zahlreiche Lokalbesitzer ihre Bänke sowie Tische auf die Straßen der Stadt und laden ihre Gäste dazu ein, bei Schönwetter gemütlich draussen zu sitzen. Einfach wunderbar!

#2. Der Burggarten gleicht einem Festivalgelände
Jongleure, Sänger, Gitarren-Spieler und Slackline-Turner: Mit Schönwetter-Beginn tummeln sich auch immer mehr Leute im Wiener Burggarten und sorgen dort für ein buntes Treiben der besonderen Art. Dabei wird nicht nur die Liegewiese miteinander geteilt, sondern oft und gerne auch das ein oder andere Bier. Perfekt um neue Leute kennenzulernen!

#3. Die Schlange vorm Eisgreissler ist länger als die am Sonntag an der Billa-Kassa beim Praterstern
Das Eis beim Eisgreissler ist wirklich sensationell und leider schon lange kein Geheimtipp mehr. Egal, welche Sorte man wählt, sie schmeckt - sehr vielen Leuten.

#4. Die Wiener werden kreativ
Anstatt dauernd nur zu meckern, werden die Wiener mit Frühlingsbeginn auch besonders kreativ, und das nicht nur, wenn es darum geht, einen Grund dafür zu finden warum wieder etwas nicht passt und man darüber meckern kann. Auch in punkto Eissorten. So überrascht der Eissalon "Sweet Hell" dieses Jahr etwa mit einer besonders ausgefallenen Kreation namens "Der höllische Hirsch", einem Jägermeister-Eis.

#5. Man sieht im Tiergarten vor lauter Händchen haltender Pärchen keine Tiere mehr
Der Tiergarten Schönbrunn ist grundsätzlich gut besucht, vor allem aber im Frühling und Sommer. Dabei nutzen vor allem zahlreiche Pärchen das schöne Wetter zu einem gemeinsamen Ausflug in den größten Zoo des Landes. Gefühlt ewig lang dauernde Schmuse-Einheiten vor den tollsten Attraktionen sorgen bei so manchem Besuchern jedoch für wenig Freude dank schlechter Sicht. Vor allem ein Graus für alle Alleinstehenden, die krampfhaft versuchen vom ewigen Einzelgänger, dem Eisbären, trotz lebenslangem Single-Dasein ein Lächeln zu erhaschen.

#6. Am Naschmarkt gibt's kein Durchkommen mehr
Mit den ersten Sonnenstrahlen werden die Wiener zu Gourmets, vor allem am Wochenende wird am Naschmarkt gekostet, geschlemmt und geschaut. Rasches Durchkommen: Fehlanzeige!

#7. Unzählige Mode-Fauxpas
Modisch gesehen ist der Frühling immer sehr abwechslungsreich. Während manche zu wahrhaften Trendsettern mutieren, begehen so einige jedoch auch absolute Mode-Fauxpas. Vor allem in der Innenstadt zeigen sich vermehrt Outfits, nicht nur an Touristen, die man lieber nicht sehen will - wie etwa zu enge Leggings in zu knalligen Farben.

#8. Der Wein-Konsum steigt
Wie sang einst Danzer? "Heit bin i wieder fett wie ein Radierer..." Vor allem im Sommer trifft das wohl vermehrt auf zahlreiche Wiener zu. Die vielen Heurigen und etlichen Märkten der Stadt (und rund um die Osterzeit werden es mehr!) laden dazu ein, auf ein gemütliches Glaserl zu verweilen. Oder zwei, oder drei...

#9. Die Rooftops der Stadt werden bestiegen
Wien bietet viele schöne Dachterrassen mit tollem Ausblick, wie etwa die Sky Bar im Steffl (1., Kärntnerstraße 19), den "Dachboden" im 25hours (7., Lerchenfelderstraße 1-3) oder "Das Turm" (20., Wienerberstraße 7). Über den Dächern fühlt man sich wie im Urlaub und kann der Hektik entfliehen. Besonders als Afterwork-Treff sind die Bars sehr beliebt.

#10. Lauter Nackerte
Die Sonnenanbeter sind wieder da und liegen nun (nackt) auf der Donauinsel statt nackt im Solarium.

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Julia Ichner
Redakteurin
Julia Ichner
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