So, 21. Jänner 2018

Teure Bikes weg

29.03.2017 14:23

SOKO Kfz jagt Motorraddiebe

Die Biker-Saison ist voll angelaufen. Damit kommen auch professionelle Diebsbanden auf Touren. Gestohlene teure Motorräder sind derzeit vor allem auf Hehlermärkten in Ungarn gefragt. Das wissen Fahnder der SOKO Kfz nur zu gut. PS-starke Beutestücke um mehr als 200.000 Euro konnten sie bereits sicherstellen.

Die Vorgehensweise der Banden ist stets sehr ähnlich. In der Nacht mit einem Kastenwagen auf Diebstour, "sammeln" die Täter abgestellte Motorräder ein. Ihre Komplizen in einem Begleitfahrzeug passen auf, dass es keine Zeugen gibt, oder warnen, falls die Polizei auftaucht. "Die gestohlenen Bikes bleiben mitunter Monate oder sogar Jahre in einem Versteck, bis sie unter der Hand verkauft werden", sagt ein Ermittler. Auf dem ungarischen Schwarzmarkt besonders gefragt sind teure italienische, deutsche und österreichische Modelle.

Doch die SOKO Kfz ist auf der Hut. Beim Diebstahl von "Feuerstühlen" hat sich ein Trio bereits die Finger verbrannt. Wie berichtet, hatten die Fahnder die Ungarn unterwegs mit einem Citroën Jumper sowie einem Mercedes ertappt und deren Versteck ausgehoben.
Elf Bikes um stolze 200.000 Euro waren in einem Park in Wien-Favoriten "gebunkert", wie es im Jargon der Unterwelt salopp heißt.

Die inhaftierten Kriminellen sind keine Unbekannten. Für zwei davon galt bereits ein aufrechtes Aufenthaltsverbot. Der dritte Täter ist wegen Hehlerei einschlägig vorbestraft. "Der 45-Jährige ist außerdem aktenkundig, weil er Beutestücke in Wien weiterverkauft hatte", teilt ein Ermittler mit.

Karl Grammer & Christian Schulter, Kronen Zeitung

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