So, 17. Dezember 2017

Herausgeschnitten

29.03.2017 08:19

Python verschlingt Erntearbeiter samt Stiefel

Auf der indonesischen Insel Sulawesi kam es offenbar zu einem äußerst seltenen Phänomen: Medienberichten zufolge hat ein vier Meter langer Python einen Menschen verschlungen - mit Haut und Haaren! Die Leiche des 25 Jahre alten Erntearbeiters wurde demnach aus der Schlange herausgeschnitten. Der Tote habe sogar noch seine Gummistiefel angehabt.

Der Mann sei noch bekleidet gewesen, berichteten indonesische Medien am Mittwoch. Vermutet wird, dass er von hinten von der Schlange überrascht und dann gefressen wurde.

Der Arbeiter war laut der Zeitung "Kompas" auf einer Palmöl-Plantage beschäftigt gewesen. Dort sei er am Sonntag spurlos verschwunden. Bei der Suche habe man am Montag die Schlange mit sehr ungewöhnlichen Ausbuchtungen entdeckt. Der Python sei getötet und aufgeschnitten worden. In der Schlange habe man Leiche des Mannes entdeckt.

Angriff auf Menschen eher selten
Pythons töten ihre Opfer nicht mit Gift, sondern erwürgen sie. Dass sie Menschen verschlingen, ist äußerst selten. Möglich ist es aber dadurch, dass sie zwei flexible Unterkiefer haben, die sie aus dem Oberkiefer aushängen können. Auf diese Weise können sie auch größere Lebewesen verschlingen.

Bei der Schlange handelt es sich um eine Netzpython (Malayopython reticulatus), die in den tropischen Gebieten Südostasiens zu Hause sind und mehr als sechs Meter lang werden kann. Damit gehören Netzpythons zu den größten Schlangen der Welt. Normalerweise ernähren sie sich von Vögeln und Säugetieren wie Ratten, sie fressen aber auch Affen und Wildschweine.

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