Mo, 23. Oktober 2017

Ausbau der S-Bahn:

27.03.2017 19:54

LILO-Chef hat Aschacher Bahn im Visier

Großes Interesse an der Aschacher Bahn hat LILO-Direktor Friedrich Klug. Bei einem Ausbau der S-Bahn-Strecke von Eferding in die acht Kilometer entfernte Donaugemeinde rechnet er mit einem jährlichen Plus von 300.000 Fahrgästen. Statt Dieselfahrzeugen sollten dann Elektro-Loks unterwegs sein. Die Kosten für die Eingliederung beziffert Klug mit "nur" 15 Millionen Euro.

In 30 Jahren hat sich die Zahl der LILO-Fahrgäste von 700.000 auf zuletzt zwei Millionen fast verdreifacht. Seit die Lokalbahn von Linz nach Eferding als S-Bahn unterwegs ist, erhöhte sich  die Zahl binnen drei Monaten um weitere 30 Prozent. LILO-Direktor Friedrich Klug sieht aber noch viel mehr Luft nach oben. Er strebt die Eingliederung der Aschacher Bahn an. Derzeit fahren von Wels über Eferding nach Aschach täglich nur zwei Züge. Der Abschnitt von Aschach  nach Eferding hat laut Klug großes Potenzial. "Eine Takt-Verdichtung auf dieser Strecke würde uns jährlich 300.000 Fahrgäste mehr bringen", so Klug. Linz wäre vom Startbahnhof in 45 Minuten zu erreichen.
Mit  Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) wurden mehrere konstruktive Gespräche geführt: "Das Land müsste nicht unbedingt die Strecke von den ÖBB kaufen. Man könnte auch einen Pacht- oder Mietvertrag, wie wir ihn für die Benutzung der Westbahnstrecke bis Leonding haben, abschließen", sind für Klug die kolportierten Kosten von 45 Millionen Euro übertrieben. Er rechnet mit maximal 15 Millionen Euro und einer Umsetzung in drei bis vier Jahren.

Mario Zeko

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