Mi, 22. November 2017

11. Automesse

25.03.2017 20:27

Neben Blumen blühen die Autoträume

Die elfte Automesse Salzburg lädt heute noch von 9-17 Uhr ins Messezentrum und läuft als Duo mit der Gartenausstellung: Ein kurzer Weg also vom Luxusboliden bis zum Rasenmäher

Gerhard Karner ist mit seinem Dienstwagen, einem Audi A3, nicht wirklich untermotorisiert aber in der Relation zu jenen Automobilen, die er auf der Automesse Salzburg derzeit in seiner Koje hat, ist das doch bescheiden. Bentley, Lamborghini und Bugatti steht auf seiner Visitenkarte. Und für den Lambo Huracan, der sich dort duckt, könnte man rund 30 Dacia Sandero a 7.590 € erwerben.

"231.460 Euro kostet der hier ausgestellte Lamborghini ", sagt Karner zum teuersten Boliden in der Halle des Porsche-Konzerns, der auch mit Audi, VW, Seat und Skoda firmiert. Ach ja, man hätte auch einen Bugatti, der 2,4-Millionen-Schlitten bleibt aber im Luxusverschlag. Zurück in normalere Regionen der Fortbewegung: Skoda hat seinen großen SUV-Bären Kodiak als Newcomer dabei, VW mit dem schicken Arteon was ganz Neues, Audi holt das A5 Cabrio aus dem News-Regal. Und Seat hat den neuen Ibiza in der ersten Reihe, der sein Vorgängermodell schon ein bisserl antik aussehen lässt.

"Wir hoffen, uns der 30.000 Besucher-Marke zu nähern", sagt Messezentrum-Chef Michael Wagner. Auch eine Frage des richtigen Messewetters. Und Ausstellungsleiter Wolfgang Baumgartner verweist darauf, dass das zuletzt meistwachsende Segment dieser Auto- und Gartenmesse die Car Media Sound-World ist: "Anfangs 300, heute 8000 Quadratmeter" .

Bei Pappas stolpert man über einen Italo-Schönling, dessen erstes Aviso 12 Jahre zurück liegt. Jetzt ist er blechhaftig da, der erste Alfa-SUV namens Stelvio. Für rund 20.000 Euro mehr kann man auch noch Nobleres fürs grobe Terrain erwerben: den Maserati Levante für den Ausflug zum Picknick in alpinem Gelände.

Mercedes stellt sich mit Ö-Premieren ein, im AMG-Revier steht der ultimative Kraftprotz der Sternträger mit 612 PS. Den schnellsten ’Stromer’ steuert klarerweise Tesla bei, jenes Modell S, das in 2,7 Sekunden den 100er herbei flüstert, kann man nicht beäugen. "Sieht aber ganz genau so aus wie der S hier", sagt Sales Advisor Oliver Rihacek.

50 Meter Luftlinie entfernt erfahren wir von Jaguar-Vertreter Thomas Linemayr, dass in einem Jahr der elektrische Angriff der Großkatze erfolgen wird. "In Steyr laufen die letzten Vorarbeiten, wir sind schon jetzt sehr stolz."

Den kleinsten und pfiffigsten Stromer treffen wir bei Christian Ausweger von Renault: "Der Twizy, für dessen schwächste Ausführung man nicht einmal einen Führerschein braucht." Unübersehbar bei rund 600 Fahrzeugen von mehr als 40 Automarken: Fast jeder, der zukünftig mitmischen will, hat inzwischen hybride oder reine E-Modelle im Angebot, und manche - wie Vorreiter Tesla - versprechen schon 600 km Reichweite.

Übrigens: Wer einen Opel Corsa gewinnen will, der sollte den "Krone"-Stand im blumigen Messenbereich besuchen. Alles weitere erfahren Sie dort, wo sich das Garten-Paradies öffnet!

Roland Ruess, Kronen Zeitung

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