Do, 23. November 2017

Busbuchten:

25.03.2017 15:57

Politiker gegen Beamte

Werden sie nun gebaut oder nicht? Während die Arbeiten in der Villacher Straße schon begonnen haben, bricht Landesrat Gerhard Köfer einen Zwist zwischen Landesbeamten und der Politik vom Zaun. Die Abteilung 7 hat in einem aktuellen Gutachten die Busbuchten gestrichen, Köfer will sie aber unbedingt durchsetzen!

"Die Stadt will sie, viele Bürger wollen sie und vor allem ich will sie. Und ich bin der politische Referent. Wie kann die Behörde da einfach so drüberfahren?", wettert Straßenbau-Landesrat Gerhard Köfer. "Im Gutachten ist nicht die Rede davon, dass die Busbuchten nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprächen (wie berichtet, sind sie ja zu kurz) sondern sie kommen nicht vor", so Köfer. Er hat noch eine kleine Chance, die umstrittenen, aber von ihm fest versprochenen Einbauten in der Villacher Straße durchzubringen: "Ich habe eine Stellungnahme abgegeben und erwarte binnen einer Woche eine positive Entscheidung."

Andernfalls ist dicke Luft in der Landesregierung vorprogrammiert: "Ich hinterfrage dann nämlich die Kompetenz der Beamten!"

Albert Kreiner von der zuständigen Abteilung 7 sieht das gelassen: "Nicht Beamte haben da was beschlossen, sondern Gutachter festgestellt, dass die Buchten nicht bestehen bleiben dürfen."

Erstens aus Gründen der Sicherheit für die Schulkinder: "Sie haben an der derzeitigen Haltestelle weniger Platz zum Warten. Nach dem Rückbau ist es wieder ein Gehweg mit mehr Fläche." Ein weiterer Punkt: "Der Rückbau würde laut Gutachten auch der statischen Entlastung der Mauer dienen. Wenn die schweren Busse nicht mehr so weit an den Rand fahren müssen, hält sie länger", so Kreiner.

Serina Babka, Kärntner Krone

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