Di, 23. Jänner 2018

Öffi-Nutzung

24.03.2017 16:55

App "verfolgt" Passagiere für die Forschung

In Kärnten und der Steiermark ist der Startschuss für ein Projekt zur Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs gefallen. 500 Testpersonen werden über fünf Monate lang von einer Handy-App auf Schritt und Tritt "verfolgt" und erhalten Zugang zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Ziel ist, Angebote zu verbessern und mit einer Applikation alle Verkehrsmittel in Österreich nutzen zu können.

Die Handy-Applikation folgt den Probanden auf Schritt und Tritt und erkennt sogar anhand der gewählten Strecke und auftretender Erschütterungen während der Fahrt, ob der Passagier im Bus, in der Bahn oder der Straßenbahn unterwegs ist. Dadurch will man herausfinden, wo es Verbesserungspotenzial wie etwa bei den einzelnen Schnittstellen gibt. "Das Umsteigen muss rasch und bequem sein, damit viele Menschen auf unsere Öffis setzen. Mit unserer App erforschen wir erstmals ganz genau, wo es hakt", sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried bei der Projektpräsentation am Freitag.

ÖBB-"Österreich Card"
Derzeit gibt es bereits 2000 Besitzer der "Österreich-Card" der ÖBB in Kärnten und in der Steiermark. Sie bezahlen zwischen 1.000 und 1.700 Euro pro Jahr und können dafür im ganzen Land so oft mit dem Zug fahren, wie sie möchten. Für den Test wird das Angebot ausgebaut auch Bus, Bahn und Straßenbahn können genutzt werden.

Welche Verkehrsmittel sind beliebt?
Welche Verkehrsmittel besonders nachgefragt sind und genutzt werden, will Kärntens Mobilitätslandesrat Rolf Holub aus der Studie lernen. In Zukunft solle man automatisch die richtigen und kostengünstigsten Fahrkarten gebucht erhalten und wie beim Handy die Abrechnung nach Hause geschickt bekommen, erhofft man sich Fortschritte.

Entwickelt hat die App das "Austrian Institute of Technology". Sie soll neben dem gewählten Verkehrsmittel auch die Wegstrecke und den CO2-Verbrauch automatisch erkennen.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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