So, 19. November 2017

ORF-Strukturreform

23.03.2017 13:45

„Ich werde den Sumpf trockenlegen“

"Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann" - dieses Sprichwort gilt jedoch nicht, wenn man Chef des ORF ist und Alexander Wrabetz heißt. Er hat das Unmögliche versucht und so zumindest vorerst die große Revolution am Küniglberg verhindert, als er der Redakteursversammlung Donnerstagvormittag seine Pläne für eine Neugestaltung der Strukturen und Hierarchien im ORF präsentierte.

Demnach soll es, wie bereits bekannt, zwei Channel-Manager geben, für ORF eins und ORF 2, die jedoch nur für die Information die Finanzhoheit haben sollen. In der Programmdirektion ist der Platz weiterhin mit Kathrin Zechner besetzt, die in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Erfolgsformaten wie "Vorstadtweiber" offensichtlich den Generaldirektor überzeugt hat, und jetzt weiter über Budget und Programmschema bestimmen darf.

Für den Posten der Channelmanager sind weiterhin Lisa Totzauer und Roland Brunhofer im Gespräch, die sich nun dafür bewerben müssen. Letzterer ließ gleich mit einer Kampfansage aufhorchen: "Ich werde den Sumpf trockenlegen" soll er zuvor gesagt haben. Bleibt abzuwarten, ob sich die "Frösche" (Armin Wolf?) das gefallen lassen.

Susanne Heinrich, Kronen Zeitung

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