Mo, 18. Dezember 2017

Familie verzweifelt

23.03.2017 07:08

Rohrbruch: Niemand will den Schaden zahlen

Trist ist die Lage von Sabine S. aus Pottenstein im niederösterreichischen Bezirk Baden: Seit einem Wasserrohrbruch in der Wohnung einer Nachbarin hat sich das Leben der zweifachen Mutter drastisch gewandelt. Von der schmucken Wohnung ist nicht mehr viel übrig. Das Wasser hat alles zerstört, doch zahlen will den Schaden niemand.

Schimmel wuchert an den Wänden, unter dem Boden und sogar auf der Matratze der Tochter. Sabine P. (32) aus Pottenstein ist verzweifelt. Völlig unschuldig kommen die Alleinerziehende und ihre zwei Töchter (zehn und drei Jahre) nach einem Wasserrohrbruch in der darüberliegenden Wohnung zum Handkuss.

Das Problem ist, dass die Versicherung der Nachbarin nicht zahlen will und der Sachverständige erklärt: "Keine Sorge, die Matratze und die Wohnung trocknen schon wieder."

"Seit zwei Wochen wächst der Schimmel"
Die Familie ist fassungslos. "Wir hatten tagelang keinen Strom, seit zwei Wochen wächst der Schimmel und wir müssen bald zur Oma übersiedeln. Das ist eine riesengroße Gemeinheit", ist P. empört.

Einen Lichtblick gibt es nun dennoch: Die Versicherung hat auf Anfrage versprochen, einen anderen Sachverständigen zu organisieren. Sabine P.: "Hoffentlich kann der uns helfen."

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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