Mo, 20. November 2017

Ab Herbst

23.03.2017 08:42

Liefer-Engpässe: PCs und Laptops werden teurer

Aufgrund von Liefer-Engpässen bei wichtigen Komponenten werden die Preise für PCs und Laptops heuer weiter steigen. In Kombination mit den ohnehin schon hohen Preisen für Arbeitsspeicher sollen teurere Displays, SSDs und Akkus ab der zweiten Jahreshälfte für spürbare Preissteigerungen sorgen, prognostiziert der taiwanesische Branchendienst "Digitimes".

Die Preise für PCs und einzelne PC-Komponenten liegen schon jetzt auf hohem Niveau. So kostete ein Kit aus zwei Riegeln DDR4-3200-RAM im Sommer 2016 noch rund 77 Euro, aktuell liegt der Preis mit 135 Euro schon fast doppelt so hoch. Insidern aus der PC-Zuliefererkette zufolge könnte sich diese Situation nun allerdings auf weitere wichtige Komponenten ausdehnen und am Ende auch die Preise für ganze PCs und Laptops steigen lassen.

So seien aufgrund höherer Nachfrage die Preise für Displays, SSDs und Akkus gestiegen, was die PC-Hersteller wiederum dazu zwingt, die Preise für Geräte für den Endkunden zu erhöhen. Betroffen sind dabei insbesondere kleinere Firmen. Während große Konzerne durch frühzeitige Bestellungen und Mengenrabatte steigende Preise zumindest bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können, sind kleinere Hersteller ihren Zulieferern ausgeliefert.

Großer Preissprung könnte im Herbst kommen
Zum großen Preissprung könnte es dem Bericht zufolge im Herbst kommen. Da werden überarbeitete Intel-Prozessoren der aktuellen "Kaby Lake"-Generation erwartet, die wiederum in neuen PCs und Laptops zum Einsatz kommen werden. Und weil die Komponenten teurer werden, dürften auch diese neuen PCs und Laptops mehr kosten als bisher.

Das hatten zuvor auch schon einige Branchenkenner prophezeit. Lenovo-Manager Gianfranco Lanci erklärte schon im Februar, dass sein Unternehmen aufgrund teurerer Komponenten zu Preiserhöhungen gezwungen sein werde, bei Asus erwartet man Ähnliches. Dort nennt man neben teurerer Komponenten auch schwankende Währungskurse als Grund für die bevorstehenden Preissteigerungen.

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Redaktion
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