Do, 23. November 2017

Kurios!

22.03.2017 12:27

RB Leipzig hat 52 Mio. Euro Schulden bei Red Bull

Eigentlich könnte man denken, RB Leipzig hätte nach dem Aufstieg in die deutsche Bundesliga keine finanziellen Sorgen. Doch wie deutsche Medien nun berichten, hat der Klub hohe Schulden. Und das beim Mutterkonzern Red Bull.

Laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" hatte der Sensations-Aufsteiger zum Jahresabschluss 2015 Verbindlichkeiten in der Höhe von 52,38 Millionen Euro beim Red-Bull-Konzern, der mit 99 Prozent alleiniger Investor der RBL GmbH ist.

Die finanziellen Zuwendungen des Getränkekonzerns werden aber nicht als Sponsoring, sondern als Darlehen deklariert. Somit hätte Red Bull höhere Chancen auf eine Rückzahlung des Darlehens, wenn es zu einer Abwicklung der GmbH kommen sollte.

"Natürlich könnte Red Bull irgendwann auf die Rückzahlung des Darlehens verzichten. Zunächst muss man davon ausgehen, dass die Verpflichtung zur Rückzahlung existiert", betont Wirtschaftsprofessor Henning Zülch in dem Artikel.

Financial Fairplay macht Sorgen
Dennoch drohen den Leipzigern Probleme. Der Klub möchte die Abhängigkeit von Red Bull verringern. Der Grund: Das Financial-Fairplay-Reglement der UEFA. Dieses besagt, dass ein Geldgeber bei einem Verein maximal für ein Drittel der Vereinseinnahmen verantwortlich sein darf. Ansonsten drohe die Sperre für den internationalen Bewerb. "Die Erlöse durch externe Werbung, TV-Vermarktung, Handel und Ticketing müssen massiv steigen, wenn RB Leipzig keine Probleme mit Financial Fair Play bekommen will", meint Zülch.

krone Sport
Redaktion
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