Mo, 23. April 2018

Nur Gerüchte?

22.03.2017 10:27

Stadt Wien: "Kein Schwan wurde gequält"

Laut dem auch für Wildtiere zuständigen Veterinäramt der Stadt Wien (MA 60) wurde keinem einzigen der verletzt oder tot aufgefunden Schwäne durch Menschenhand geschadet. Damit reagiert die Behörde auf Behauptungen von Tierschützern, in Wien habe es ein Tierquäler auf Schwäne abgesehen.

Anzeichen auf mutwillige Tötung oder Tierquälerei habe man weder in diesem Jahr noch im Vorjahr bei den geborgenen Schwänen entdecken können. Als Todesursachen wurden vielmehr Vogelgrippe und andere Krankheiten, Altersschwäche oder Unfälle festgestellt. Allein heuer seien schon rund 80 tote Schwäne geborgen worden.

"Keine ermorderte Schwanenfamilie"
Laut MA 60-Chefin Ruth Jilly wird ein Amtstierarzt konsultiert, sobald es Hinweise auf menschliche Gewalteinwirkung gibt, gegebenenfalls wird Anzeige erstattet. Dies sei bei den aktuell verstorbenen Tieren aber nicht der Fall gewesen. Auch bei jener Schwanenfamilie, die im Sommer des Vorjahres angeblich getöteten worden war, sei man den Meldungen nachgegangen, habe aber nur einen verendeten Schwan geborgen - das Tier war eines natürlichen Todes verstorben.

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