Mo, 22. Jänner 2018

Wiener Lern-Roboter

21.03.2017 13:48

"Robo Wunderkind" wird jetzt in China produziert

Mit einem Jahr Verzögerung wird der in Wien entwickelte Roboter "Robo Wunderkind", mit dem Kinder programmieren lernen können, jetzt in China produziert. Das gleichnamige Start-up hatte im Jahr 2015 per Crowdfunding knapp 247.000 Dollar bei Anlegern eingesammelt und später von Investoren noch einmal eine halbe Million Euro bekommen.

"Robo Wunderkind" ist ein Lego-artiger Roboter, der Kindern das Programmieren beibringt - auch, wenn sie noch nicht lesen können. Die Roboter bestehen aus bunten Würfeln, wobei jede Farbe für eine bestimmte Funktion steht. Im Handel soll die günstigste Variante 249 Euro kosten, die teuerste um die 700 Euro.

Die "Crowd" wartet seit fast eineinhalb Jahren auf ihren via Kickstarter erworbenen Roboter. Bis zum Sommer sollen nun die ersten 2000 Stück fertig sein. "Wir sind fleißig dabei, schon an der nächsten Serie zu arbeiten", sagte Mitgründerin Anna Iarotska am Dienstag. Einen speziellen Grund für die Verspätungen gebe es nicht, die Prozesse dauerten einfach länger als erwartet.

Das Start-up hat sowohl den Spielwarenhandel als auch Schulen als Zielgruppen im Visier. Zu kaufen sein soll der Roboter über Amazon und auch bei Media Markt. "Media Markt ist in 14 Ländern präsent. Wir starten wahrscheinlich in zwei Ländern", so Iarotska. Auch in Asien gebe es bereits großes Interesse, und zwar von Schulen in Japan und Südkorea. In den vergangenen Monaten waren die Gründer viel unterwegs: auf der CES in Las Vegas, auf der britischen Bildungstechnologiemesse Bett sowie auf der Spielwarenmesse in Nürnberg.

In den USA hat "Robo Wunderkind" schon ein Tochter gegründet, auch dort wollen die Wiener Fuß fassen. Die momentanen Vorbestellungen entsprächen einem Umsatz von 400.000 Euro, sagt die Gründerin. Wenn alles gut geht, soll das Unternehmen bereits nächstes Jahr Gewinne schreiben. An einer weiteren Finanzierungsrunde wird gearbeitet.

 krone.at
Redaktion
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