Mo, 21. Mai 2018

Jagd auf Tangente

21.03.2017 12:09

Tschetschene rast Polizei mit 250 km/h davon

Wilde Verfolgungsjagd in Wien: Mit unglaublichen 250 km/h ist ein Motorradfahrer samt Begleiterin (!) der Polizei auf der A23 davongerast. Bereits zuvor hatte der 25-Jährige die Maschine ausgiebig auf ihre Leistung "getestet", war mit rund 120 km/h über die Floridsdorfer Brücke geheizt. Beim Verteilerkreis Favoriten war dann allerdings Schluss mit dem Geschwindigkeitsrausch - Beamte konnten den Raser stoppen. "Ich hatte Angst, weil ich keinen Führerschein besitze", so die eher schwache Begründung des Tschetschenen für seine temporeiche Flucht.

Ins Visier der Polizei war der Verdächtige bereits in der Nacht auf Sonntag geraten, wie die Exekutive am Dienstag mitteilte. Einer Zivilstreife fiel der Temposünder samt Mitfahrerin kurz nach Mitternacht auf der Floridsdorfer Brücke auf, als der Tschetschene mit 120 km/h vorbeirauschte.

Mit 250 km/h in Richtung Süden
Sofort nahm die Polizei die Verfolgung des Rowdys auf, versuchte ihn mehrmals anzuhalten, allerdings zunächst vergeblich. Rücksicht auf seine Beifahrerin nahm der Verdächtige jedenfalls nicht, nicht nur einmal beschleunigte der 25-Jährige das Bike auf bis zu 250 km/h und raste schlussendlich auf der A23 in Richtung Süden.

Dank eintreffender Verstärkung gelang es der Polizei, den Raser beim Verteilerkreis Favoriten endlich zu stoppen. Seine Rechtfertigung gegenüber den Beamten: "Das Motorrad habe ich mir von einem Freund ausgeborgt. Zuerst habe ich Ihre Anhaltezeichen nicht gesehen, danach hatte ich Angst, weil ich keinen Führerschein besitze." Auf den Tschetschenen kommt nun eine ganze Flut an Anzeigen zu.

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