Sa, 18. November 2017

Zu Chicago Fire

21.03.2017 08:58

Wechsel in die USA: Schweinsteiger verlässt ManU

Der bei Manchester United zum Edelreservisten degradierte Bastian Schweinsteiger wechselt vorbehaltlich des Medizinchecks und des Erhalts eines Visums mit sofortiger Wirkung in die USA! Chicago Fire bestätigte am Dienstag den Transfer des deutschen Weltmeisters, beim Klub der Major League Soccer unterschrieb der 32-jährige Schweinsteiger einen Vertrag für ein Jahr - in Chicago soll er mehr als vier Millionen Euro verdienen!

Der viele Jahre beim FC Bayern München erfolgreiche Schweinsteiger steht seit Sommer 2015 bei Manchester United unter Vertrag. Bei den "Red Devils" kam er in dieser Saison unter Jose Mourinho allerdings nur zu vier Einsätzen, keiner davon in der Premier League. In einer Video-Botschaft an die Fans beurteilte Schweinsteiger seine weniger als zwei Jahre dauernde Zeit in England durchaus selbstkritisch. "Ich wünschte, ich hätte mehr für euch tun können", erklärte Deutschlands 121-facher Internationaler: "Aber nun war es an der Zeit für mich, etwas zu ändern."

"Ich bin überzeugt von der Vision und der Philosophie des Klubs"
Auf der Homepage seines neuen Vereins wird Schweinsteiger so zitiert: "Ich bin überzeugt von der Vision und der Philosophie des Klubs und ich will bei diesem Projekt helfen! Ich bin dem Verein dankbar, dass er mir die Chance gibt, die Herausforderung bei Chicago Fire anzunehmen." Wie in den 70er-Jahren hat die US-Liga in jüngerer Vergangenheit zahlreiche Altstars verpflichtet, um ihren Ruf aufzupolieren. Aktuell spielen unter anderem Kaka (Orlando City), Andrea Pirlo oder David Villa (beide New York City) in den Staaten.

Debüt könnte am 1. April gegen Montreal Impact steigen
Chicago Fire gehörte zuletzt aber nicht zu den großen Nummern in der MLS. In den vergangenen vier Jahren verpasste der Klub, der 1998 seinen bisher einzigen Meistertitel gewann, jeweils klar die Play-offs. In die neue Saison starteten sie mit je einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage ebenfalls mäßig. Schweinsteigers Debüt könnte am 1. April gegen Montreal Impact steigen. Fire-Trainer Veljko Paunovic freut sich auf seinen Star. "In der Kabine wird er ein herausragendes Beispiel für einen Champion sein", sagte er.

Ralph Hasenhüttl sieht in seinem ehemaligen Mitspieler bei Bayern München II eine Bereicherung für die Liga. "Fit ist er ja wieder, das ist auch in Amerika nicht ganz unwichtig. Auch dort muss man laufen können. Und wenn man das kann, dann wird er sicherlich mit seiner Klasse nochmal für einige Highlights sorgen", meinte der Coach von RB Leipzig.

krone Sport
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