Di, 12. Dezember 2017

Vereine angeschlagen

21.03.2017 08:02

Rapid und Vienna: Zwei Krisenklubs brauchen Hilfe

Mehr als zehn Jahre liegt das letzte Duell zurück. Am 13. September 2006 brachte die Vienna Rapid mit einem 4:3 im Elferschießen in der ersten ÖFB-Cup-Runde zu Fall. Da nun der älteste Fußballklub Österreichs finanziell strauchelte (Insolvenz als Folge), kommt nun dankenswerterweise erneut Grün-Weiß ins blau-gelbe Spiel, stellt sich am Sonntag mit einem Benefizmatch auf der Hohen Warte (15.30) als Sparringpartner zur Verfügung. Alle Einnahmen kommen dem Ostligisten zugute, 2500 Karten sind bisher verkauft, 5000 Zuschauer werden erhofft. Im Video oben sehen Sie Rapids 1:1-Unentschieden gegen Mattersburg am vergangenen Liga-Wochenende!

"Es kommt nicht oft vor, dass ein Spieler älter als ich ist", spielt Rapid-Kapitän Hofmann (36) auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klubkollegen Katzer (37), nun Leitfigur beim (Noch)-Drittligisten, an. Die einen wirtschaftlich gebeutelt, die anderen sportlich schwer angeschlagen Grün-Weiß braucht dringend einen Erfolg, kann nicht gerade locker drauflosspielen.

Die Vienna muss sich kommenden Montag der ersten Gläubigerverhandlung stellen (Forderungen in der Höhe von 588.500 Euro), 30 Prozent müssen erfüllt werden. Ab März liegt es wieder am Klub, für die monatlichen Gelder aufzukommen, bis 10. April sollte die erste Auszahlung seit November 2016 erfolgen. Was laut Vize-Präsident Gerhard Krisch gelingen wird.

Christian Pollak, Kronen Zeitung 

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