Sa, 16. Dezember 2017

"Bodypacking"

20.03.2017 21:10

Nigerianer verschluckte ein halbes Kilo Kokain

Mit zehn Säckchen Kokain wurde ein Nigerianer vor zwei Wochen am Bahnhof in Klagenfurt ertappt. Weil der Verdacht des "Bodypackings" bestand, wurde er ins Klinikum gebracht. Dort wurde festgestellt, dass der 31-Jährige gleich ein halbes Kilo Kokain verschluckt hatte.

In einer Papiertüte hatte der Nigerianer die zehn Säckchen Kokain spazieren getragen, als er von Polizeibeamten kontrolliert und festgenommen wurde. "Es bestand der Verdacht, dass der Mann Suchtgift auch im Körper versteckt. Er wurde ins Klinikum gebracht", so ein Kriminalist.

Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass sich weitere Plastiksäckchen, sogenannte Bodypacks, in seinem Bauchraum befinden. Innerhalb von zwei Tagen schied der 31-jährige Drogendealer nicht weniger als 53 "Balls" aus. In den insgesamt 63 Säckchen hatte der Nigerianer mehr als ein halbes Kilogramm Kokain mit einem Verkaufswert von 50.000 Euro geschmuggelt.

Der Kriminalist: "Das Suchtgift war vor allem für Abnehmer im Großraum Klagenfurt bestimmt." Der Afrikaner wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

Asylant dealte neben Spielplatz

Klagenfurter Polizisten ging vergangene Woche ein 33-jähriger Drogendealer aus Algerien ins Netz. Der Asylwerber wurde dabei beobachtet, wie er in der unmittelbaren Nähe des Spielplatzes im Europapark mehrere Gramm Cannabis verkaufte. Sofort klickten die Handschellen. Er war in Wien bereits zweimal wegen Drogenhandels rechtskräftig verurteilt worden.

Wilfried Krierer, Kärntner Krone

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