Mi, 22. November 2017

E-Autos

20.03.2017 16:49

Neues Netz: Aus für Gratisstrom

Gemeinsam mit zehn Energieunternehmen spannt die Kelag ein großes Ladenetz für die E-Mobilität über ganz Österreich (siehe Wirtschaft). Ab 3. April können Lenker von E-Fahrzeugen 1300 Aufladestationen nutzen. Gleichzeitig mit dem Energieschub für die Elektroautos ziehen die Versorger den Stecker für Gratisstrom.

Um die Elektromobilität und ihre Pioniere zu fördern, "tanken" Lenker von E-Fahrzeugen seit Jahren gratis. "Diese Phase ist jetzt abgeschlossen. So wie Haushaltsstrom, kostet bald auch der Autostrom etwas", sagt Kelag-Vorstand Manfred Freitag. Im Vergleich zu Verbrennungsmotoren (5,5 Liter Verbrauch) betragen die Kosten für einen "Strom-Tank" allerdings nur 50 Prozent, heißt es.

Abrechnung nach Zeit
Abgerechnet wird in Zukunft die Zeit, in der das E-Auto mit einem der 1300 Ladepunkte in ganz Österreich verbunden ist. Da die elf Energieanbieter Daten nach dem "Roaming-Prinzip" tauschen, soll die Abrechnung ganz einfach erfolgen. So können jene Lenker, die bereits einen Autostrom-Vertrag abgeschlossen haben, die gesamte Infrastruktur nutzen. Beteiligt daran sind neben der Kelag die Energieversorger Energie AG, Energie Burgenland, Energie Graz, Energie Steiermark, EVN, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Linz AG, Salzburg AG, VKW und Wien Energie.

Kosten per Smartphone oder "PayPal"
Für Lenker ohne Autostromvertrag werden die Kosten direkt an der Ladesäule per Smartphone und QR-Code via Kreditkarte oder "Paypal" verrechnet. In Kärnten sind derzeit 635 Elektrofahrzeuge und 110 Plug-In-Hybride zugelassen. Österreichweit sind es bereits 10.000 E-Autos.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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