Studie zeigt:

Wiener sind die unglücklichsten Österreicher

Dank einer Studie ist es nun offiziell: Die Wiener sind Grantler, oder zumindest, im Verhältnis zu den anderen Österreichern, einfach echt unglücklich.

Der österreichische Glücksradar, die bislang umfangreichste Langzeit-Analyse der Lebenszufriedenheit der Österreicher, wurde im Juni 2016 vom meinungsraum.at gestartet und erfragt seitdem in 300 bis 500 Interviews wöchentlich, wie glücklich die österreichische Bevölkerung ist. Insgesamt wurden bereits über 6.000 Personen, manche davon mehrfach, interviewt und damit insgesamt rund 16.400 Interviews geführt.

Deutsche glücklicher als Österreicher
Nun stehen die ersten Zwischenergebnisse fest: Über den gesamten Zeitraum von 10 Monaten liegt der Durchschnitt des österreichischen Glücksindexes bei 6,74. Im Vergleich: Die Deutschen kamen bei der Glücksatlas-Erhebung von 2016 mit einem Durchschnittwert von 7,11 noch zufriedener mit ihrem Leben als die Österreicher.

Wiener am unglücklichsten
In Österreich zeigen sich vor allem recht deutliche regionale Differenzen. Die Westösterreicher sind mit einem Wert von 6,89 am Glücklichsten, die Wiener mit einem Wert von 6,66 hingegen am Unglücklichsten, gefolgt von Niederösterreich und dem Burgenland.

Roland Führer, Studienleiter von meinungsraumat: "Die wichtigsten Faktoren für die Lebenszufriedenheit der Österreicher sind ein sicheres Einkommen, ein sicherer Job, gute Gesundheit, eine intakte Partnerschaft und Freundschaften."

Unterschiede zwischen Männern und Frauen nur marginal
Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind insgesamt gesehen hingegen nur marginal, auf einer Skala von null bis zehn errechneten die Autoren der Studie eine durchschnittliche Zufriedenheit von 6,75. Im Bezug auf das Bildungsniveau sind die Unterschiede größer. Österreicher mit formal höherem Bildungsniveau (Matura und höher) sind durchgängig zufriedener mit Ihrer Lebenssituation als Österreicher ohne Matura.

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Julia Ichner
Redakteurin
Julia Ichner
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