Sa, 18. November 2017

Hält an Plan fest

20.03.2017 12:12

Astrophysiker Stephen Hawking will ins All fliegen

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking hält an seinem Plan für eine Reise ins All fest. Ein solcher Flug würde ihn glücklich machen, sagte der schwerkranke 75-jährige Wissenschaftler in der Sendung "Good Morning Britain" des Fernsehsenders ITV. Virgin-Galactic-Chef Richard Branson hatte Hawking schon vor Jahren eine Mitflugmöglichkeit für die Zukunft angeboten.

Er habe sofort zugesagt, berichtete Hawking (im Video ab Minute 9.05). "Ich habe seither meine Meinung nicht geändert." Möglicherweise sei er aber in den USA nicht willkommen, da er US-Präsident Donald Trump als Demagogen bezeichnet habe, sagte der Astrophysiker in dem ITV-Interview.

Seit Jahrzehnten an Rollstuhl gefesselt
Der 75-Jährige, der an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leidet, sitzt seit Jahrzehnten fast völlig bewegungsunfähig im Rollstuhl. Er kann nur sehr langsam mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren. Hawkings Pressestelle war am Montag für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Vor zehn Jahren hatte Hawking schon einen Parabelflug unternommen. Dabei konnte der Astrophysiker bei einem kontrollierten Sturzflug in einer umgebauten Boeing für kurze Zeit das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben - und war völlig begeistert.

Die Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Branson will in Zukunft Touristen ins All fliegen. Ein Platz bei einem der Flüge soll etwa 250.000 Dollar (umgerechnet knapp 233.000 Euro) kosten. Auf einer Warteliste dafür steht seit längerer Zeit neben Stephen Hawking unter anderem auch Teenie-Popstar Justin Bieber.

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