Di, 17. Oktober 2017

"Abartigkeit"

20.03.2017 06:59

Katy Perry: „Betete früher gegen Homosexualität“

Sie ist dafür bekannt, sich für Homo- und Transsexuellenrechte in den USA einzusetzen. Jetzt verriet Katy Perry, dass sie als Teenager eine ganz andere Einstellung hatte: "Als ich aufwuchs, war Homosexualität eine Abartigkeit, die einen in die Hölle brachte."

Die Tochter eines evangelischen Pastoren-Ehepaares unterdrückte ihre eigene Neugier auf dasselbe Geschlecht durch erzchristliche Erziehung: "Meine ersten Worte waren nach 'Mama' und 'Papa' gleich 'Gott' und 'Satan'. Und ich wollte unbedingt in den Himmel und für alle Zeiten Frozen Yogurt essen dürfen."

"Wollte Homos durch Gebete in Heteros umwandeln"
Als sie als Teenager dennoch "unreine Gedanken" über andere Mädchen hatte, probierte es Perry laut "Enterpress News" mit Gebeten: "Ich habe versucht, das Lesbische in mir weg zu beten, in den Jesus-Camps für Jugendliche unserer Kirche. Ich glaubte damals wie alle in meiner Kirche daran, dass man Homos durch Gebete in Heteros umwandeln konnte. Auf der anderen Seite war ich sogar damals innerlich skeptisch, dass Sexualität eine Sache von schwarz oder weiß war."

Dann lernte sie durch ihre Musikkarriere Menschen aus der Szene kennen, die gar nicht dem von ihrer Kirche gezeichneten Horrorbild entspachen: "Sie waren die freisten, stärksten, nettesten und offensten Menschen, die ich jemals getroffen hatte. Sie haben meine Seele stimuliert und mein Herz mit Freude gefüllt. Was für eine Offenbarung."

Bei ihrer Ehrung durch die LBGTQ-Gemeinde in Los Angeles enthüllte die Sängerin, dass ihr erster großer Hit "I Kissed a Girl" aus dem Jahr 2008 auf eigenen Erfahrungen beruhte: "Um ehrlich zu sein, habe ich noch mehr als gemacht als nur geküsst. Wie ihr seht, können Menschen sich ändern."

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Redaktion
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