Di, 21. November 2017

Junges Kirchenleben

18.03.2017 09:12

Die Gemeinschaft zählt

Junges Kirchen-Leben braucht Menschen, die viel bewegen wollen: Eva Pongruber stellt sich in Seekirchen der Pfarrgemeinderatswahl!

Früher war Eva begeistertes Jungscharkind, eines von jenen, die keine Stunde verpassen wollen. "Weil die Gemeinschaft einfach schön ist", sagt sie über eine positive Dynamik. Harald Mattel, der Pfarrer von Seekirchen, brachte dann noch einmal viel neuen Schwung ins Kirchen-Leben.  Eine Periode engagierte sich Eva Pongruber schon im Pfarrgemeinderat, Sonntag stellt sich die Volksschullehrerin in der Baby-Pause der Wiederwahl. Kurz überlegte sie, weil die Zeit mit Töchterchen Clara (erst vier Monate) jetzt noch ein wenig kostbarer ist. "Mit Kind wird dann schon vieles anders." Aber Eva gehört zu jenen, die sich gern engagieren. "Es geht mir vor allem um die Themen der Jugend", erzählt sie über Höhepunkte im Kalender wie Jungscharlager oder Pfarrball. Viel Organisationsarbeit steckt da dahinter.

Wie das Bild der Pfarrgemeinderätin in der Öffentlichkeit ist, kann Eva Pongruber nur schwer einschätzen. "Ich muss schon immer wieder mal erklären, was wir eigentlich so machen." Arbeit gibt es genug. Eva leitet auch eine Jungschar-Gruppe. Vor sechs Jahren fingen die Kinder als "Pumuckls" an, jetzt sind sie diesem Namen schon fast entwachsen. Sie überlegt sich dann immer gern daheim, was die Gruppe begeistern könnte. Kirchliche Inhalte fließen ein. "Die Kinder lesen gern Bibelgeschichten. Es ist nicht so, dass sich nur Ältere dafür interessieren."  Die Gemeinschaft ist im Pfarrleben eine starke auch in der Socialmedia-Generation. "In der Gruppenstunde starrt niemand nur auf sein Handy." Die Technik bringt aber Vorteile. Es gibt eine eigene Jungschar-WhatsApp-Gruppe. "Das ist praktisch. Die Kinder können sich da schnell zusammenschreiben."

Als Lehrerin guten Draht zu Kindern
Als Lehrerin hat Eva Pongruber auch in ihrem Beruf einen guten Draht zu den Kleinen. Mit viel Ruhe kann sie genauso Streit schlichten. Größere Krisen kommen in ihren Gruppen nicht auf. "Ich habe viele positive Erfahrungen gemacht. Es gibt sehr wohl auch noch viele Familien, die sozial funktionieren." Sie steht für eine moderne Handschrift in der Pfarre: "Es gibt coole Ideen, wie den Gottesdienst draußen am Wallersee", erzählt sie, wie gewaltig die Stimmung war. Die Pfarrgemeinderäte 15 sind es in Seekirchen insgesamt gestalten die Zukunft in der Pfarre mit: "Auch Projekte wie der Pfarrsaal-Umbau gehören dazu." Viel Werbung in eigener Sache will die Lehrerin und Jungschar-Gruppenleiterin nicht machen: "Aber ich freue mich natürlich sehr, wenn ich gewählt werde!" Die Ideen gehen ihr nicht aus.

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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