Fr, 24. November 2017

Biathlon-Weltcup

17.03.2017 16:11

Debütsieg für Finnin Laukkanen - Schwaiger 14.

Die Finnin Mari Laukkanen hat am Freitag mit ihrem Sprinterfolg in Oslo den ersten Biathlon-Weltcup-Sieg ihrer Karriere gefeiert. Die 29-jährige WM-Vierte im Einzelbewerb, die mit ÖSV-Cheftechniker Benjamin Eder verlobt ist und in Thalgau lebt, siegte nach fehlerfreier Schießleistung souverän. Beste ÖSV-Dame war Julia Schwaiger, die mit Rang 14 ihr bisher bestes Weltcup-Resultat schaffte.

Die 21-jährige Salzburgerin traf bei böigem Wind alle zehn Scheiben und wies am Ende 1:20,2 Minuten Rückstand auf Überraschungssiegerin Laukkanen auf. "Es war ein echt cooler letzter Sprint in dieser Saison, aber auch brutal zach. Mit Null-Null bei diesen windigen Bedingungen bin ich natürlich mehr als zufrieden, es war echt schwierig", betonte Schwaiger, die bisher nie besser als 28. im Weltcup gewesen war.

Die Tirolerin Lisa Theresa Hauser, die heute einmal in die Strafrunde musste, landete mit 1:30,9 Minuten Rückstand auf Rang 22. "Mit einem Fehler am Schießstand bin ich zufrieden, denn es war heute einfach sehr schwierig. In der Loipe, bei diesem Gegenwind und den langsamen Verhältnissen, habe ich mir echt schwergetan", erklärte die 23-Jährige.

Laukkanen, die sich vor den Französinnen Justine Braisaz (+7,9 Sekunden) und Anais Bescond (+23,1) durchsetzte, war bisher erst einmal - als Sprint-Dritte am 13. März 2014 in Kontiolahti - aufs Podest gelaufen. Die WM-Achte im Langlauf-Sprint war nicht nur in der Loipe schnell, sondern lieferte auch bei den beiden meist von starkem Wind beeinträchtigten Schießeinlagen eine Topleistung ab.

Dahlmeier hat "in falsche Richtung geschossen"
Im Gegensatz zur deutschen Gesamt-Weltcup-Gewinnerin Laura Dahlmeier. Die fünffache Weltmeisterin von Hochfilzen schoss im Liegend-Anschlag gleich drei Fahrkarten und verlor mit Rang 31 - ihrem mit Abstand schlechtesten Saisonresultat - die kleine Sprint-Kristallkugel noch an die in Oslo viertplatzierte Weltmeisterin und Titelverteidigerin Gabriela Koukalova. Fünf Punkte gaben am Ende den Ausschlag zugunsten der 27-jährigen Tschechin.

"Heute war der Wurm drin. Ich habe zum falschen Ski gegriffen", erklärte die Dahlmeier. "Liegend ist mir ein großer Fehler passiert. Es war viel Wind, und ich habe wohl (beim Diopter, Anm.) in die falsche Richtung gedreht. Ich habe nicht schlecht, sondern nur in die falsche Richtung geschossen."

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