Sa, 25. November 2017

Am Bauernhof

17.03.2017 15:17

„Schnitzel“ und seine Freunde

Es hört auf einen Namen, den eigentlich kein Schwein haben will, hat eine Facebook-Seite und ist der Liebling vom Ponyhof "KlippKlapp" in Ledenitzen. Das Schwein "Schnitzel" ist mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit.

Im Alter von drei Monaten wurde der kastrierte Eber aus einem Schweinemastbetrieb gerettet, weil er entsorgt hätte werden sollen. Die große Tierfreundin Julia Samonig hat das Ferkel mitgenommen, seine Gelenksentzündung behandelt - und hat das Schweinchen sein Trauma vergessen lassen. Denn Ferkel in Mastbetrieben werden noch immer bei vollem Bewusstsein kastriert und haben kein wirklich schönes Leben.

Schwein mit Sonnencreme

"Mein Freund hat ihm sogar vorzeigen müssen wie man wühlt. Bis 'Schnitzel' das gelernt hat, hab ich ihn im Sommer mit Sonnenmilch eingerieben, damit er keinen Sonnenbrand bekommt", erzählt Julia. Auch Stroh hat er keines gekannt, weil Schweine in Mastbetrieben auf Spaltenböden stehen.

Viele Freunde gefunden

Das glückliche Schwein ist mittlerweile zwei Jahre alt und am Ponyhof mit allen übrigen Tieren befreundet. Nur wenn es ums Futter geht, dann vergisst "Schnitzel" bei seinen lautstarken Schmatzereien für kurze Zeit seine Freundschaften. Aber ansonsten ist er mit den Pferden, den Hunden, den Mini-Schweinen, den Ziegen und den Schafen ganz dicke.

Ordnung muss sein

Schweine sind sehr reinliche Tiere. Sie haben einen Schlaf- und Fressplatz und ein eigenes Klo. Man kann sich vorstellen, wie diese intelligenten Tiere leiden, wenn sie in engen Ställen in ihrem eigenen Dreck liegen müssen.

Claudia Fischer, Kärntner Krone

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