Mo, 11. Dezember 2017

Während Abendgebet

16.03.2017 21:37

Luftangriff auf Moschee in Syrien: Dutzende Tote

Bei Luftangriffen auf eine Moschee im Norden Syriens sind am Donnerstag nach Angaben von Aktivisten über 40 Menschen getötet worden. Mehr als 100 Personen seien zudem verletzt worden, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Es sei unklar, welche Luftwaffe die Angriffe während des Abendgebets in der Provinz Aleppo durchgeführt habe.

Lokale Aktivisten berichteten, dass zum Zeitpunkt des Angriffs auf den Ort Al-Jannah westlich von Aleppo rund 300 Betende in der Moschee weilten.

Der Ort befindet sich in einer Region, die von Rebellen kontrolliert wird. Daher sind dort regelmäßig die syrische und die russische Luftwaffe im Einsatz. Sie bekämpfen bewaffnete Gegner der Regierung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Aber auch die US-geführte Koalition hat in der Region bereits Stellungen islamistischer Gruppierungen bombardiert.

In Syrien gilt eigentlich seit Ende Dezember eine Waffenruhe. Von der Feuerpause ausgenommen sind jedoch Extremistengruppen wie die Terrormiliz Islamischer Staat.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden