Fr, 24. November 2017

Krankentransporte

16.03.2017 22:30

Grünes Kreuz als „Taxi mit Blaulicht“

Verschiedene Transportaufgaben der Rettung sollen privat ausgeschrieben werden - solche Pläne schocken das Rote Kreuz, das deswegen, wie berichtet, eine Petition startete. Oskar Hofer aus Luftenberg kennt die Probleme privater Krankentransporteure: Er leitet in Luftenberg das "Grüne Kreuz" als Einzelunternehmen.

Das Rote Kreuz macht sich große Sorgen wegen geplanter privater Ausschreibungen.
In Oberösterreich gibt es flächendeckend gewachsene Strukturen, Teile des Rettungswesens privat auszuschreiben sind in Niederösterreich, in Tirol und auch in Deutschland gescheitert.

Jetzt ist aber auch das Grüne Kreuz, das Sie betreiben, ein Privatunternehmen.
Wir fallen unter Taxi- und Mietwagenunternehmen, sind eine Einzelfirma. Das Grüne Kreuz stammt aus einer Zeit, als in Oberösterreich flächendeckende Rettungsstrukturen noch fehlten. Uns in Luftenberg gibt es heuer seit 50 Jahren, Grüne-Kreuz-Ortsstellen in Ulrichsberg, Lembach, Herzogsdorf und Windischgarsten wurden eingestellt oder sind nur noch als Taxiunternehmen unterwegs, als überall Rot Kreuz-Stellen eingerichtet worden sind.

Was unterscheidet Ihr Rettungsunternehmen von Rotem Kreuz oder Samariterbund?
Wir sind vorrangig ein qualifizierter Krankentransport mit 11 angestellten und geschulten Mitarbeitern und drei Aushilfen, haben jährlich etwa 10.000 Fahrten. Für Notfalleinsätze gibt es drei Kilometer von unserer Einsatzzentrale entfernt eine Rot-Kreuz-Stelle.


Interview: Johann Haginger, Kronen-Zeitung

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