Fr, 24. November 2017

Weniger ist mehr!

20.03.2017 08:59

Capsule Wardrobe: Fasten im Kasten

Capsule Wardrobe - eine ganze Garderobe mit nur 30 Teilen. Wir erklären, was es damit auf sich hat und wie der Trend viele modische Sorgen löst.

Es ist ein ganz alltägliches Problem. Frau steht in der Früh vor dem überfüllten Kleiderschrank und findet nichts Gescheites anzuziehen. Der schnell gefasste Vorsatz, "Ich muss unbedingt bald wieder einmal shoppen gehen", löst das Problem aber meistens nicht. Ganz im Gegenteil: Das Konto wird strapaziert, und der Frustlevel steigt beim nächsten Mal.

Genau hier setzt das Capsule-Wardrobe-System an. Nach dem Motto "Weniger ist mehr!" wird der Kasten radikal ausgemistet. Schrankleichen und Kleidungsstücke, die nicht (mehr) perfekt passen, fliegen gnadenlos raus. Typische Ausreden à la "Bis zum Sommer hab ich das sicher wieder abgenommen" oder "Das war damals aber ganz teuer" gelten nicht.

Bleiben dürfen nur Teile, die wirklich gern getragen werden und die sich vielseitig kombinieren lassen. Das heißt: vor allem Klassiker und ganz wenige extravagante Stücke, die den Looks ein bisschen mehr Esprit verleihen. 30 bis maximal 40 Stücke inklusive Schuhe sollten genügen.

Eine Vorreiterin dieser neuen Minimalismus-Bewegung ist die Texanerin Caroline Rector. Auf ihrem Blog www.un-fancy.com kann man sich jede Menge Tipps zum Thema holen. Besonders hilfreich: Der Seasonal Planner, den man sich dort gratis herunterladen kann, bevor man das Experiment startet.

Das bringt der neue Schrank-Minimalismus:

  • Die Capsule Wardrobe spart jede Menge Zeit und Geld.
  • Man hat mehr Platz, behält besser den Überblick, und der Kasten bleibt länger ordentlich.
  • Man trägt nur noch Kleidungsstücke, in denen man wirklich toll aussieht und sich wohlfühlt.
  • Die Kreativität wird gefördert, weil ungewöhnliche Kombinationen die Looks erst spannend machen.
  • Man findet leichter zu seinem ganz persönlichen Stil.
  • Der Spaß an der Mode kommt zurück, wenn man sich für ein paar Monate auf Shopping-Diät setzt.

Therese Aigner, Kronen Zeitung

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