Mo, 11. Dezember 2017

Angst in Tirol

15.03.2017 09:57

Kater "Maxl" von Unbekannten angeschossen

Total verzweifelt ist Evi Peßnegger aus Rietz, Besitzerin von vier Katzen und einem Hund: Seit Dezember kamen zwei ihrer Katzen dreimal schwer verletzt nach Hause zurück! Ist ein Katzenhasser am Werk? Der Verdacht liegt nahe. Während ein Oberschenkelbruch bei Kater "Thommy" nicht eindeutig als Attentat nachzuweisen ist, dürfte seine Vergiftung auf menschliches Zutun hinweisen. Auf Kater "Maxl" war mit einer Luftdruckwaffe geschossen worden.

"Unser Kater 'Maxl' wurde mit einer Luftdruckwaffe in Rietz am Höhenweg-Umgebung angeschossen. Ich hoffe, dem Tierquäler wird bewusst, welche Schmerzen er einem Tier dadurch zufügt!" Das sagt Peßnegger im Interview mit der "Krone" und schildert die Ereignisse.

Erst Beinbruch, dann Vergiftung
Im Dezember kam Kater "Thommy" mit einem Oberschenkelkopfbruch nach Hause. Er musste in der Tierklinik Imst drei Stunden operiert werden und durfte danach einen Monat das Haus nicht verlassen. Vor einer Woche erwischte es den einjährigen "Thommy" erneut. "Er hatte Schleim im Gesicht, vermutlich eine Vergiftung", berichtet die besorgte Katzenmutter.

Am vergangenen Wochenende wurde der Verdacht, dass ein Katzenhasser unterwegs sein muss, endgültig bestätigt. Der siebenjährige Kater "Maxl" schleppte sich nach Hause. Peßnegger: "Normal schnurrt er und ist gutmütig. Diesmal aber ist er uns angesprungen. Als mein Mann ihn am nächsten Tag untersuchen konnte, entdeckte er das Einschussloch einer Luftdruckwaffe. Ich habe 'Maxl' mit Käsepappeltee dreimal täglich die Wunde ausgewaschen, es geht ihm schon wieder gut."

Günther Krauthackl, Kronen Zeitung

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