Mo, 20. November 2017

„Sind auch Opfer“

14.03.2017 12:31

Zuckerberg will keine Fake News bei Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Vorwürfe, das soziale Netzwerk drücke bei sogenannten Fake News ein Auge zu, weil es von der Aufmerksamkeit und den Klicks finanziell profitiere, als "Unsinn" zurückgewiesen. "Wir sind auch ein Opfer davon, und wir wollen gefälschte Nachrichten nicht in unserem Service", sagte Zuckerberg am späten Montag bei einem Auftritt vor Studenten im Bundesstaat North Carolina.

Facebook war vor allem im US-Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Herbst in die Kritik geraten, weil erfundene Nachrichten in seinem Netzwerk verbreitet wurden. Sie spielten meist dem am Ende siegreichen Donald Trump in die Hände. Seitdem ergriff Facebook Gegenmaßnahmen wie unter anderem einen Faktencheck.

Es gehe auch darum, dafür zu sorgen, dass Urheber der Fake News nicht mehr davon finanziell profitieren könnten, betonte Zuckerberg. "Sie denken sich irgendetwas Verrücktes aus - etwa, dass Johnny Depp gerade an einem Herzinfarkt gestorben sei - damit die Leute darauf klicken. Sie klicken darauf, und das bringt sie auf eine Website mit Werbung, damit diese Leute Geld mit den Anzeigen verdienen können", beschrieb der Facebook-Chef die Masche der Nachrichten-Fälscher.

Zugleich wolle Facebook nicht selbst festlegen, "ob etwas, was Leute sagen, wahr ist oder nicht", schränkte Zuckerberg ein. Das sei nicht immer klar zu entscheiden. "Eine Menge davon, was Leute als Fake News bezeichnen, sind einfach nur Meinungen, mit denen sie nicht einverstanden sind."

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